Mittwoch, 22. Februar 2017

„Bündnis 90/Die Grünen“ fordern von Bundesregierung weltweite Finanzierung von Abtreibungen


Mathias von Gersdorff

In einem Appell an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig fordern die Grünen von der Deutschen Bundesregierung, dass sie weltweit Abtreibungen finanziert.

Die Initiative geht von der Europagruppe der Grünen aus. Die deutschen Grünen (Bund) verbreiten den Aufruf per Twitter (Siehe Screenshot oben).

Konkret wird gefordert, dass die Bundesregierung den Fond „She decides“ finanziell unterstützt. Dieser fördert Abtreibungen in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Dieser Fond wurde geschaffen, nachdem der neue US-Präsident, Donald Trump, die Subventionierung von US-amerikanischen Organisationen, die im Ausland Abtreibungen unterstützen, strich.

Die Abtreibungslobby reagierte empört und ruft zu einer „Solidaritätskampagne“ mit dem Namen „She decides“ (Sie entscheidet) auf. Für den 2. März 2017 ist eine Spendenveranstaltung in Brüssel angekündigt.

Die Regierungen Belgiens und der Niederlande haben schon zehn Millionen Euro beigesteuert und wollen nun andere Staaten dazu ermuntern, auch das Projekt finanziell zu unterstützen.

Diese Aktion ist nicht nur aufgrund ihrer lebensfeindlichen Intention skandalös.

Sie dokumentiert ebenfalls eine unglaubliche Arroganz und Überheblichkeit mancher westlicher Länder gegenüber der sogenannten „Dritten Welt“: Die Abtreibungsaktivisten auf politischer, medialer und NGO Ebene erklären ihre makabre Gesinnung zu einem Dogma, das weltweit mit der Macht des Geldes durchgesetzt werden soll. Dabei empfinden sie sich selbst wohl als besonders tolerant.

Dass die Grünen die Bundesregierung zur Förderung von „She Decides“ auffordern, ist skandalös. Die Rechtslage in Deutschland ist nämlich klar: Abtreibungen sind rechtswidrioge Handlungen. Die Bundesregierung aufzufordern, Handlungen zu finanzieren, die entsprechend der eigenen Rechtsprechung- inklusive der des Bundesverfassungsgerichts - rechtswidrig sind, ist unfassbar.

Abgesehen davon ist die Initiative der Grünen eine Aufforderung an die Bundesregierung, sich hinsichtlich des Lebensrechts für eine ganz bestimmte ideologische Positionierung zu entscheiden. Der deutsche Staat würde somit aufhören, weltanschaulich neutral zu sein, sondern de facto den Radikalfeminismus als Staatsideologie zu übernehmen. Der Radikalfeminismus stellt die sogenannte „Selbstbestimmung der Frau“ über das Recht auf Leben des Kindes.

Der Aufruf der Grünen ist deshalb absolut inakzeptabel und muss entschlossen bekämpft werden.

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