Donnerstag, 22. August 2019

Ein weiterer Grund, sich für die Ungeborenen einzusetzen!

Pilar von Oldenburg

Eines der medizinischen Wissensgebiete, die mich am meisten faszinieren, ist die pränatale Psychologie.

Heute las ich die Nachricht über eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der Simon-Fraser-Universität in Vancouver in der Apotheken-Zeitung-Online vom 20. August 2019.

Die Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Stress der Mutter während der Schwangerschaft und psychische Leiden des ungeborenen Kindes – auch im späteren Leben – untersucht.

Das Ergebnis der Studie: „Die Forscher schließen aus ihren Ergebnissen, dass zu große Mengen an Stresshormonen während der Embryonalentwicklung langfristige Folgen für die Kinder haben können. Dies erklärt möglicherweise den Zusammenhang zwischen Stress, wie ihn Depression, Unterernährung oder eine Hormongabe zur Lungenreifung des Kindes darstellen, und einer späteren höheren Sensibilität für Stress, psychiatrischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern.“

Diese ist natürlich nicht die erste Studie zu diesem Thema.

Sie bestätigt jedoch die Erkenntnis, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der Befindlichkeit der Mutter und ihres Kindes im Mutterleib gibt.

Seit langem wissen Psychiater aus Erfahrungen mit Patienten, dass die Lebensumstände der Mutter während der Schwangerschaft erhebliche Wirkung auf die Grundstimmung des Kindes haben – und das ein Leben lang.

Überhaupt wächst das Wissen über das Leben der Kinder VOR der Geburt ständig.

Heute wissen wir beispielsweise, dass das Kind durchaus hört, was außerhalb des Mutterleibes passiert, dass gesprochen wird und reagiert entsprechend. Das Kind kann nämlich die Stimmen „da draußen“ unterscheiden.

Die oben zitierte Studie bestätigt einmal mehr und überdeutlich, dass das Kind im Mutterleib die Gemütsschwankungen der Mutter spürt, insbesondere den Stress.

Überlegen Sie kurz was ein ungeborenes Kind empfindet, wenn die Mutter eine Abtreibung erwägt.

Dank dieser Erkenntnisse wissen wir heute, dass das Leben des Kindes im Mutterleib gar nicht so anders ist als das Leben außerhalb des Mutterleibes.

Die Kinder im Mutterleib unterscheiden sich kaum von uns, also den Geborenen.

Abtreibungs-Politiker und -Aktivisten schließen aber Augen und Ohren gegenüber diesen Erkenntnissen.

Sie wollen nichts davon wissen und tun so, als ob die Wissenschaft nichts zu sagen hätte.

Der Grund ist klar: Sie wollen, dass man diese Kinder abtreiben kann.

Aus egoistischen und ideologischen Gründen betreiben sie de facto eine Politik, die das ungeborene Kind als Objekt, als Sache behandelt und nicht als Mensch.

Das tun sie trotz aller Beweise, dass das Kind im Mutterleib ein Mensch ist!

Ich bin felsenfest überzeugt, dass eines Tages diese menschenverachtende Politik einstürzen wird.

Zusammen können wir dieser Todespolitik ein Ende bereiten.

Sie können SOS LEBEN unterstützen, indem Sie unsere aktuelle Petition „Deutschland braucht einen Gedenktag für die ungeborenen Kinder“ verbreiten:

https://www.dvck.org/gedenktag/

Unterstützen Sie bitte mit Ihrer Unterschrift unsere Petition „Ultraschalluntersuchung zum Schutz des ungeborenen Lebens einsetzen“:

https://www.dvck.org/ultraschalluntersuchung/

Die Frauen, die die Beratungsstellen besuchen und eine Abtreibung erwägen, sollten sich bewusst werden, was eine Abtreibung wirklich bedeutet.

Dies ist notwendig, weil es immer noch zu viele Politiker und Abtreibungs-Journalisten gibt, die nicht von Kindern oder Ungeborenen sprechen, sondern von „Gewebe“ oder „Zellhaufen“.

Bitte helfen Sie, damit unsere Aktion SOS LEBEN immer mehr Menschen mit der Botschaft des Lebens erreichen kann.

Zusammen werden wir eine gerechte Welt für die ungeborenen Kinder aufbauen.

Sonntag, 18. August 2019

Grüne wollen § 218 abschaffen!

Pilar von Oldenburg

Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und ehemalige Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat in einem Interview mit der taz am 4. August 2019 auf die Frage „Wollen Sie den Paragrafen 218 abschaffen?“ geantwortet:

„Die Abschaffung des Paragrafen 218 ist eine Forderung der Grünen. Ich vertrete diese Forderung auch.“

Auf die Frage, ob die Grünen auch parlamentarische Initiativen dazu einbringen würden, antwortete Göring-Eckhardt:

„Wir werden als Grüne auch Gesetzesinitiativen zum Paragrafen 218 einbringen. Wir müssen nur sehen, wie und wann wir das machen.“

Die Reporterin konnte wohl die Radikalität der Aussagen Göring-Eckhardts nicht ganz glauben und hakte nach. Die grüne Politikerin erklärte abermals:

„Eine Abschaffung des Paragrafen 218 wäre ein frauenpolitischer Meilenstein, den wir niemals aus den Augen verlieren dürfen.“

Sodann fragte die Reporterin nach dem Lebensrecht. Daraufhin erklärte Göring-Eckhardt unmissverständlich:

Göring-Eckardt: „Man kann den Schutz des Embryos nicht über die Grundrechte der Frau stellen.“

Diese Aussagen dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden, denn sie dokumentieren eine deutliche Radikalisierung der Grünen im Thema Lebensrecht.

Im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 haben die Grünen die Entkriminalisierung der Abtreibung gefordert:

„Frauen müssen über ihre Schwangerschaften frei und ohne Kriminalisierung entscheiden können.“

De facto geht das nur über eine Abschaffung des § 218 StGB.

Dieses Wahlziel der Grünen führte damals zu großen Protesten.

Im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 standen solche Forderungen nicht mehr.

Dass nun Eckhardt-Göring die Abschaffung des § 218 StGB ausdrücklich fordert ist deshalb eine markante Verschärfung der Pro-Abtreibungsposition der Grünen.

Man muss dabei bedenken, dass eine Abschaffung des Paragraphen § 218 StGB nichts anderes bedeutet als eine Liberalisierung der Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt.

Dass dies auch so intendiert ist wird klar, wenn Sie sagt: „Man kann den Schutz des Embryos nicht über die Grundrechte der Frau stellen.“

Beim Bundeskongress der Jusos am 29. November 2018 erhielt ein Antrag mit einem solchen Inhalt die notwendige Mehrheit.

Damals brach über Jusos und SPD eine allgemeine Welle der Entrüstung aus.

Kaum jemand konnte fassen, dass die (angehenden) Politiker die Freigabe von Abtreibungen bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt fordern können.

Nun behauptet eine der prominentesten Politiker der Grünen, noch dazu ehemalige Präses der Synode der EKD, dasselbe.

Fazit: Die Grünen radikalisieren sich zunehmend in ihrem Kampf gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder.

Aufgrund der hohen Umfragewerte und der neuen Bereitschaft der SPD, eine Volksfrontregierung mit Linken und Grünen zu bilden, ist äußerst bedrohlich.

Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, dass wir eine starke Front des Lebensrechts in Deutschland aufbauen.

Sie können uns dabei helfen, indem Sie Bekannte, Freunde und Verwandte einladen, an unseren Aktionen teilzunehmen.

Bitte verwenden Sie dafür folgenden Link:

https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/

Das Wichtigste der Woche (8. - 18. August 2019)

Wichtiger Hinweis: Diese Berichte sind nicht immer ausgewogen. Manchmal sind sie sogar voller Hetze gegen das Lebensrecht. Sinn und Zweck dieser Zusammenstellung ist den aktuellen Zustand der Debatte um das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu zeigen. Dazu gehören auch hetzerische Medienartikel und Berichte fanatischer Abtreibungsaktivisten. 

Die Angst der Abtreibungsärzte vor dem Pranger

Statement: Call on Ursula von der Leyen to strongly support and defend Gender Equality and Sexual and Reproductive Health and Rights (SRHR)

Grüne im EU-Parlament: CALL ON URSULA VON DER LEYEN TO STRONGLY SUPPORT AND DEFEND GENDER EQUALITY AND SEXUAL AND REPRODUCTIVE HEALTH AND RIGHTS (SRHR)

Statement: Call on Ursula von der Leyen to strongly support and defend Gender Equality and Sexual and Reproductive Health and Rights (SRHR)

Die Angst der Abtreibungsärzte vor dem Pranger

Das Klima zu schützen, heisst für sie, keine Kinder zu haben 


Pro Life Tour: "Wir sind nicht unterwegs, um Frauen zu verurteilen"

Kardinal Burke: Keine Kommunion für US-Demokrat Joe Biden

Interview mit Katrin Göring-Eckardt - „Die Zukunft ist feministisch“


Krankenkassen verschieben Entscheidung über Schwangeren-Bluttest

Bündnis fordert Schutzzone vor Pro Familia in Frankfurt



Mittwoch, 14. August 2019

Die EU-Abtreibungslobby setzt auf maximale Aggression!


Pilar von Oldenburg

SPD-Chefin Malu Dreyer schockte vergangene Woche die Öffentlichkeit mit ihrer Ankündigung, gegebenenfalls mit den Linken koalieren zu wollen.

Rasch wurde Dreyer von SPD-Vize Ralf Stegner und von Generalsekretär Lars Klingbeil sekundiert.

Angesichts der Schwäche der SPD ist diese Aussage nichts anderes als ein Plädoyer für eine grün-rot-rote Koalition auf Bundesebene, also eine Volksfront-Regierung.

Eine solche Allianz existiert mancherorts schon, beispielsweise im EU-Parlament.

Und nicht nur das: Diese Allianz vertritt radikale und fanatische Positionen zur Abtreibung und verlangt den staatlichen Kampf gegen die Lebensrechler!

So haben sich vor wenigen Wochen EU-Abgeordnete der Grünen, der Sozialdemokraten und der Kommunisten zusammengetan, um die neue Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, aufzufordern, sich für Abtreibung einzusetzen.

Ausdrücklich wird in der Erklärung beklagt, dass es in Europa Initiativen gibt, die sich gegen Abtreibung einsetzen.

Diesen Angriff gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder müssen wir aufhalten.

Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition an das EU-Parlament „EUROPA für das LEBEN“ zu unterschreiben und an Ihre E-Mail-Datei zu verschicken:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/europa-2019/

Besonders heftig: Die Gegner der Abtreibung sollen mit finanziellen und institutionellen Mitteln der EU bekämpft werden!

Grüne, SPDler und Kommunisten sind der Auffassung, die Verteidigung des Rechts auf Leben der ungeborenen Kinder gehört nicht zu Europa und müssten deshalb mit allen Mitteln des Staates bekämpft werden („Those retrograde measures have no place in a democratic XXI century Europe“. Übersetzung: Diese rückschrittlichen Maßnahmen haben in einem demokratischen Europa des 21. Jahrhunderts keinen Platz)

Solch eine Vorgehensweise gegen Andersdenkende kennt man eigentlich nur aus Diktaturen. Wer beispielsweise in der kommunistischen Welt die „falschen“ Ansichten vertrat, galt als Staatsfeind.

Eine der rabiatesten Verfechterin einer solchen Verfolgung ist die EU-Abgeordnete der Grünen, Terry Reintke.

Am 26. Februar 2019 organisierte Reintke sogar eine Veranstaltung mit dem Namen „Bekämpfen wir den Gegenschlag (der Antifeministen, womit sie die Lebensrechtler meint).

Eine solche Radikalität und Aggressivität gegen die Verteidiger des Rechts auf Leben der Ungeborenen ist neu und zeigt, wozu die Abtreibungspolitiker bereit sind.

Damit Sie sich selbst eine Meinung bilden können, sende ich Ihnen den Link zur Seite der europäischen Grünen mit diesem Appell an Ursula von der Leyen: https://www.greens-efa.eu/en/article/news/call-on-ursula-von-der-leyen-to-strongly-support-and-defend-gender-equality-and-sexual-and-reproductive-health-and-rights-srhr/

Die radikalsten Punkte sind die letzten drei im Forderungskatalog (eigene Übersetzung):

* Verurteilen Sie entschieden den regressiven Diskurs (gemeint sind die Aktivitäten von Lebensrechtlern, eigene Anmerkung) und verhindern Sie die Verabschiedung von Gesetzen und Maßnahmen, die die Rechte der Frau, die Gleichstellung der Geschlechter, die sexuelle und reproduktive Gesundheit (mit diesen beiden Punkten ist Abtreibung bzw. ein nicht existierendes Recht auf Abtreibung gemein, eigene Anmerkung) sowie die Rechte von LGBTI untergraben, und bekräftigen Sie, dass diese rückläufigen Maßnahmen keinen Platz in einem demokratischen Europa des 21. Jahrhunderts haben.

* Investieren Sie EU-Ressourcen und setzen Sie politische Prioritäten, wenn Sie weitreichende Initiativen zur Änderung schädlicher sozialer Normen durch Bildung und Stärkung, zur Verteidigung der Rechte der Frau (also das Recht auf Abtreibung, eigene Anmerkung), der Gleichstellung der Geschlechter und der Rechte von LGBTI ergreifen.

* Bereitstellung politischer und finanzieller Unterstützung für Frauenrechtsgruppen (also Abtreibungsaktivisten) und Menschenrechtsverteidigerinnen, insbesondere in schwierigen Kontexten in Europa, einschließlich in EU-Mitgliedstaaten, und Umsetzung geschlechtsspezifischer Haushaltsansätze, bei denen explizit nachverfolgt wird, welcher Anteil der öffentlichen Mittel für Frauenarbeit bestimmt wird.

Angesichts dieser Aggression dürfen wir auf keinen Fall passiv bleiben. Wir haben es hier mit radikalen und fanatischen Abtreibungs-Politikern zu tun, die keine Skrupel haben.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Petition an das EU-Parlament „EUROPA für das LEBEN“ zu unterstützen:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/europa-2019/

Chimären: Japanische Forscher planen Mensch-Tier Wesen als lebende Behälter für Spenderorgane


Nina Stec

Kranken Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, Hoffnung und eventuell eine zweite Chance schenken zu wollen, ist ein ehrenhaftes Anliegen, jedoch heiligt der Zweck nicht die Mittel. 

Ein Team japanischer Wissenschaftler um Hiromitsu Nakauchi von der Universität Tokio hat für ihr Forschungsprojekt durch das Wissenschaftsministerium die Erlaubnis zur Zucht menschlicher Organe in Tieren erhalten. Menschliche Stammzellen sollen dafür in Tierembryonen eingepflanzt werden, die dann von einem „Leihmuttertier“ derselben Gattung ausgetragen werden. Dabei soll ein Tier geboren werden, das sich in nichts von anderen Tieren seiner Art unterscheidet, mit der Ausnahme, dass es ein bestimmtes menschliches Organ enthält. Dieses soll ihm schließlich entnommen und bedürftigen Menschen eingesetzt werden.

Nakauchi glaubt, auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können: Die Problematik des Mangels an Spenderorganen in den Griff zu bekommen und die verbreitete Abstoßungsreaktion transplantierter Organe zu verhindern. Schließlich sollen die neuen Organe aus den eigenen Stammzellen der Patienten produziert werden, was eine maximale Übereinstimmung von Organ und Empfänger bewirken würde.

Dafür müssen zunächst genetisch veränderte Tierembryonen gezüchtet werden, denen die Anlagen fehlen, um aus eigenen Zellen bestimmte Organe und Gewebe wie Lunge oder Bauchspeicheldrüse zu bilden. Dieser Mangel soll durch das Hinzufügen menschlicher Stammzellen, die genau das erwünschte Organ hervorbringen sollen, ausgeglichen werden. 

Zu Beginn sollen die Versuche an Mäuse- und Rattenembryonen ohne Bauchspeicheldrüse durchgeführt werden, die von anderen Mäusen ausgetragen und kurz vor der Geburt getötet werden. Zuvor soll sich während der Schwangerschaft soll durch die injizierten menschlichen Stammzellen eine Bauchspeicheldrüse entwickelt haben. Sollten diese Experimente erfolgreich verlaufen, sollen sie längerfristig an größeren Tieren durchgeführt werden, die den Menschen genetisch ähnlicher sind. Als besonders geeignet gelten Schweine. 

Neben zahlreicher Bedenken um den Erfolg des Anliegens - bisherige Versuche haben ergeben, dass der Tierkörper die menschlichen Zellen anscheinend als fremd erkennt und weitestgehend eliminiert -  besteht die Sorge, dass sich die überlebenden menschlichen Stammzellen unkontrolliert  in anderen, unerwünschten Stellen des Tieres ansiedeln könnten, zum Beispiel im Gehirn und dass auf diese Weise die gefürchtete Chimäre, eine undefinierbare  Mischung aus Mensch und Tier, Realität werden könnte. 

Besonders schwer wiegen allerdings auch die ethischen Bedenken, die eine klare Grenzüberschreitung der Wissenschaft feststellen. Sie sehen die Ordnung von Mensch und Tier durch die Gefahr der Chimäre in Frage gestellt und befürchten übermäßiges Tierleid und eine Degradierung des Tiers zum Ersatzteillager menschlicher Organe. 

So kritisierte etwa der Moraltheologe und Angehörige des Deutschen Ethikrates Andreas Lob-Hüdepohl: "Die fundamentale Grenze zwischen Mensch und Tier, auf der nicht nur unsere Rechtsordnung, sondern auch unser gattungsethisches Selbstverständnis als Menschen beruht, würde in unzulässiger Weise porös". Auch der der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht dies als ethischen Verstoß und warnt, mit der genetischen Veränderung werde versucht "sich selbst zu Göttern zu machen".

Irritierend ist allerdings, dass der Aufschrei und die ethischen Bedenken erst so spät aufkommen. Der Transfer von Menschengenen auf Tiere in der Forschung ist bereits seit Jahrzehnten Praxis und bereits 2017 wurden in den USA Versuche mit Embryos aus Mensch- und Tierzellen durchgeführt, wobei allerdings die veränderten Embryonen aus rechtlichen Gründen nur bis zu 14 Tage am Leben gelassen werden durften und noch vor der Geburt getötet werden mussten. 

Die lebendigen „Mischwesen“ wurden also schon früher erschaffen, der Unterschied zu damals besteht darin, dass sie nach dem neuen Beschluss in Japan auch geboren werden dürfen und auch nach der Geburt weiterverwendet werden sollen. Frühere Gesetzt geboten, die Embryonen nur wenige Tage heranreifen zu lassen, danach mussten sie vernichtet werden. 

Diese ethische Dilemma setzt also bereits wesentlich früher ein, bei der Frage nach den Experimenten mit lebenden Zellen, und umfasst ein kaum überschaubares Feld. Hier ist vor allem theologisch ein sehr kritischer Blick angebracht, da das Wesen des Menschen und seine besondere Stellung vor Gott und die der Tiere, unserer Mitgeschöpfe, zentral für den christlichen Glauben sind und möglicherweise übereilte und unethische Experimente nicht zu Verwirrung an der Schöpfungsordnung führen sollen. 

Quellen: 
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/japaner-duerfen-chimaeren-zuechten/
https://www.fr.de/wissen/tiere-organfabrik-forscher-wollen-mischwesen-erzeugen-12875267.html
https://www.tagesschau.de/ausland/mensch-tier-organ-101.html
https://www.maz-online.de/Nachrichten/Wissen/Wenn-ein-Schwein-Goethe-Gedichte-zitiert-waere-eine-Grenze-ueberschritten
https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2019-08/deutschland-ethik-mischwesen-mensch-tier-forschung-japan-moral.html
https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2019-08/deutschland-ethik-mischwesen-mensch-tier-forschung-japan-moral.html

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Mittwoch, 7. August 2019

Das Wichtigste der Woche (1. - 7. August 2019)

Wichtiger Hinweis: Diese Berichte sind nicht immer ausgewogen. Manchmal sind sie sogar voller Hetze gegen das Lebensrecht. Sinn und Zweck dieser Zusammenstellung ist den aktuellen Zustand der Debatte um das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu zeigen. Dazu gehören auch hetzerische Medienartikel und Berichte fanatischer Abtreibungsaktivisten. 

Bislang nur 87 Ärzte auf offizieller Liste verzeichnet



Dienstag, 6. August 2019

Stehen wir vor einem Generalangriff gegen das Leben?

Foto: Jorge Vicente Saidl
Pilar von Oldenburg

Nina Scheer, Bundestagsabgeordnete der SPD, hat angekündigt, den § 219a StGB abschaffen zu wollen.

§ 219a StGB verbietet Werbung für Abtreibungen.

Das ist nicht lediglich eine Einzelmeinung aus der SPD, denn Nina Scheer ist gemeinsam mit Karl Lauterbach, ebenfalls MdB der SPD, Kandidatin für den Vorsitz der SPD.

Die Monate nach der Sommerpause werden für die SPD turbulent und offenbar will der linke Parteiflügel auch das Themenkomplex Lebensrecht verwenden, um gegen die Koalition mit der CDU zu mobilisieren.

Scheer und Lauterbach wollen nämlich die Koalition mit der Union beenden.

Mit der Attacke auf den § 219a sucht Nina Scheer die Konfrontation mit CDU/CSU und die Verbrüderung mit Linken und Grünen.

Was ihr gelang: Nina Scheer erhielt prompt Unterstützung von Grünen und den Linken.

Die Absicht ist offensichtlich: Die Linken bis Ultralinken wollen sich in einer rot-rot-grünen Koalition verbünden und den letzten Rest an noch bestehendem Lebensschutz in Deutschland schleifen.

Währenddessen nutzt die radikalfeministische Basis von Abtreibungsaktivisten die Sommermonate um sich auf eine Reihe von Pro-Abtreibungsaktionen vorzubereiten.

Am 24. August geht es in Dresden los. Im September geht es in Berlin mit einer ganzen Aktionswoche weiter, die mit dem sog. „Internationalen Tag für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches“ endet.

Hierfür drucken die Abtreibungsaktivisten schon heute Flugblätter mit blasphemischen Aufschriften wie „Hätt´ Maria abgetrieben, wär´ das eine legitime Entscheidung gewesen“.

Fazit: Vieles deutet darauf hin, dass die Abtreibungslobby einen heißen Herbst vorbereitet.

SOS LEBEN ruht aber auch nicht, wenn es um den Schutz der ungeborenen Kinder geht.

Auch wir bereiten Aktionen für den Beginn der politischen Saison vor.

Sie können uns aber heute schon helfen.

Bitte verbreiten Sie unserer Aktion unter Verwandten, Freunden und Verwandten.

Laden Sie sie ein, sich in die Datei unserer Aktion SOS LEBEN einzutragen um an den Aktionen teilzunehmen.

Hier kann man sich eintragen und kostenlos unsere Informationen erhalten: https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/

Verbreiten Sie bitte auch unsere aktuelle Aktion „Deutschland braucht einen Gedenktag für die ungeborenen Kinder“: https://www.dvck.org/gedenktag/

Nutzen wir die verbleibenden Wochen der Sommerferien, um den Schutz der ungeborenen Kinder stark zu machen!