Mittwoch, 16. Januar 2019

Aktion: Verteidigen wir die Ungeborenen vor den radikalen Abtreibunsaktivisten!

Pilar von Oldenburg

Hemmungslos und mit skrupelloser Unbedingtheit strebt zurzeit die Abtreibungslobby die Durchsetzung ihrer makaberen Absichten an:

* Die SPD–Jugend (die sog. Jusos) forderten auf ihrem letzten Bundeskongress die Legalisierung der Abtreibung BIS UNMITTELBAR VOR DER GEBURT.
* Der Terror und die Hetze gegen Lebensrechtler durch radikale und fanatische Abtreibungsaktivisten verschärfen sich zunehmend. Allein am 8. März 2018 (internationaler Frauentag) erlitten mindestens sechs Lebensrechtsgruppen Angriffe, darunter das Büro unserer Aktion SOS LEBEN.

Diese Unmenschlichkeit kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern ist Folge einer zunehmenden Radikalisierung der Abtreibungsaktivisten: Die Gewalt und die Hetze radikal-feministischer Abtreibungsaktivisten gegen Lebensrechtler hat inzwischen orgiastische Züge angenommen.

Im Hinblick auf die Europa-Wahlen im Mai dieses Jahres wird mit steigender Lautstärke ein „Recht auf Abtreibung“ auf europäischer Ebene gefordert.

Gegen diesen massiven Angriff auf die Menschlichkeit und das Recht auf Leben leisten CDU/CSU, also die Parteien, die entschlossen gegen diese barbarische Radikalisierung Widerstand leisten müssten, nur zögerlichen und schüchternen Widerstand.

Deshalb bitte ich Sie, an unserer ersten Kampagne dieses Jahres teilzunehmen:

Bitte unterschreiben Sie unseren Appell „Die Verteidigung des Lebensrechtes ungeborener Kinder gehört auf den ersten Platz christlicher Politik!“ 

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/appell-kramp-karrenbauer/

Der Angriff auf das Leben reduziert sich längst nicht auf die oben geschilderten Fälle.

Die Jusos fordern beispielsweise die vollständige Übernahme der Kosten für Abtreibungen durch die Krankenkassen, das flächendeckende Angebot von Abtreibungen sowie „die Lehre über Schwangerschaftsabbrüche“ im Medizinstudium deutlich zu erweitern.

Die Mehrheit der Medien hat in den letzten Monaten beim Thema Lebensrecht jegliche Objektivität preisgegeben und eine wahre Propaganda-Kampagne für die Legalisierung der Werbung für Abtreibungen durchgeführt.

Dabei beschreiben sie die Lebensrechtler fast immer auf hetzerische und verleumderische Weise.

Deutschland erlebt gerade einen Propaganda-Feldzug gegen das Leben wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Politiker, Medien und linksradikale Aktivisten haben sich verschworen, um jeglichen Schutz ungeborenen Lebens in Deutschland auszutilgen.

Gegen diese Welle von Unmenschlichkeit müssen wir alle unsere Kräfte mobilisieren.

Deshalb bitte ich Sie, an dieser wichtigen Kampagne teilzunehmen:

Unterschreiben Sie bitte den Appell „Die Verteidigung des Lebensrechtes ungeborener Kinder gehört auf den ersten Platz christlicher Politik!“. 

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/appell-kramp-karrenbauer/

Wir haben es mit einer wahren Revolution, mit einem Kulturkrieg gegen das Leben zu tun.

Sie und ich können diesen Angriff aufhalten, denn diese radikalen und fanatischen Abtreibungsaktivisten haben keineswegs die Unterstützung der Mehrheit der Deutschen.

Nein, es handelt sich um winzig-kleine linksradikale Sekten, die aber in manchen radikalen Milieus innerhalb von SPD, Grünen und Linken einflussreich sind.

Schlagen wir Alarm und zeigen wir den Menschen, welch menschenverachtenden Ziele die Abtreibungslobby verfolgt.

Helfen Sie uns, eine starke Front für das Leben der ungeborenen Kinder zu bilden.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Das Wichtigste der Woche (1. - 10. Januar)

Wichtiger Hinweis: Diese Berichte sind nicht immer ausgewogen. Manchmal sind sie sogar voller Hetze gegen das Lebensrecht. Sinn und Zweck dieser Zusammenstellung ist den aktuellen Zustand der Debatte um das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu zeigen. Dazu gehören auch hetzerische Medienartikel und Berichte fanatischer Abtreibungsaktivisten.

CSU will weniger Abtreibungen

CSU will Zahl der Abtreibungen verringern








Mittwoch, 9. Januar 2019

Tim lebt

Pilar von Oldenburg

„Tim lebt“ war in den späten 1990er eines der wichtigsten Schlagwörter oder Slogans der Lebensrechtler.

Auf Märschen und sonstigen Straßendemonstrationen für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder sah man regelmäßig Plakate mit dieser Aufschrift: „Tim lebt“.

Das Oldenburger Baby, welches seine Abtreibung überlebte und adoptiert wurde, wurde zum Symbol und zum Beispiel für viele.

Er symbolisierte, dass selbst in unserer Zeit, die von den Massenabtreibungen geprägt ist, das Leben siegen kann.
Er symbolisierte, dass selbst in einer Welt, die von der Kultur des Todes geprägt ist, die Menschlichkeit existiert. Ja, denn eine Familie adoptierte das autistische Kind mit Down Syndrom und erzog es.
Er symbolisierte auch, dass sich der Einsatz für das Leben auch unter schwierigsten Umständen lohnt. Damit wurde Tim, das Oldenburger Baby, eine Quelle der Freude und der Hoffnung für viele.

Und: Tim zeigte der ganzen Welt, dass er ein glückliches und normales Kinde war - auch mit Down-Syndrom und Autismus.

Seine Adoptiveltern berichteten: „Wir sind sehr traurig und wissen noch nicht, wie wir den Verlust unseres einzigartigen, lebensfrohen und Freude verbreitenden Sohns verkraften sollen.“

Ich habe die Nachricht über seinen Tod am 7. Januar durch eine Meldung im katholischen Portal „Kath.Net“ gelesen, in welchem regelmäßig Nachrichten über das Thema Lebensrecht veröffentlicht werden.

Meine Überraschung war nicht gering, als ich sah, dass über Tims Tod auch in den Mainstream-Medien berichtet wurde.

Schon in den Titeln schrieben sie, dass Tim seine Abtreibung überlebt hatte.

ZDF: Der Junge, der seine Abtreibung überlebte.
Die Welt: Die Ärzte gaben ihm nur ein Jahr – Nun ist Tim mit 21 Jahren gestorben.
Nordwest-Zeitung: ABTREIBUNG ÜBERLEBT - „Oldenburger Baby“ Tim mit 21 Jahren gestorben.

Erstaunlich: Selbst Medien, die üblicherweise die Seite der Abtreibungslobby verteidigen, mussten über diesen tragischen, heroischen und herzzerreißenden Fall berichten.

An diesem Fall kann man sehen, was ein einziges Kind und eine einzige Familie für die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder leisten kann.

Tim wird weiter in den Herzen unzähliger Menschen leben, die sein Leben mitverfolgt haben.

Er lebt auch weiter im öffentlichen Bewusstsein Deutschlands.

Möge Gott Tims Beispiel nutzen können, um die Herzen derer zu bewegen, die Tag für Tag arbeiten, das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu bekämpfen.

Samstag, 5. Januar 2019

Wir stehen vor großen Herausforderungen

Pilar von Oldenburg

Die letzten ruhigen Tage vor Ende der Weihnachtsferien möchte ich nutzen, um einen Überblick über die Herausforderungen und Kämpfe zu geben, die in diesem Jahr auf uns zukommen.

Dass der Einsatz für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder auch im Jahr 2019 permanent notwendig sein wird, zeigt schon allein die Tatsache, dass Abtreibungsaktivisten auf keinen Fall den Kompromiss zwischen CDU und SPD zum Werbeverbot für Abtreibungen akzeptieren werden.

Unmittelbar vor Weihnachten haben sie in etlichen deutschen Städten für die Streichung des § 219a StGB (Werbeverbot für Abtreibungen) demonstriert und den Entwurf der Bundesregierung als inakzeptabel bezeichnet.

Die Gruppierungen, die hinter diesen Protesten stehen, insbesondere das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“, machen keinen Hehl daraus, dass es ihnen eigentlich um die totale Liberalisierung der Abtreibung geht, also die Abschaffung des § 218 und damit der Fristenlösung und des Beratungskonzepts.

Eine Streichung des § 218 StGB bedeutet nämlich: Abtreiben ohne Frist bis unmittelbar vor der Geburt.

Auf dem letzten Bundeskongress der Jusos erhielt ein Antrag eine Mehrheit, der die Streichung von § 218 StGB fordert (das Gesetz, welches die Abtreibung in Deutschland regelt).

In der Debatte vor der Abstimmung haben mehrere Delegierte genau erläutert, wozu die Streichung führen würde: Abtreibungen wären legal bis unmittelbar vor der Geburt.

Die Abtreibungsaktivisten, die hinter den Protesten gegen § 219a und § 218 StGB stehen, wissen ganz genau, worum es geht: Die komplette Auslöschung jeglichen Rechts auf Leben für ungeborene Kinder.

Eine solche Skrupellosigkeit und Unbedingtheit hat man in der Debatte um das Lebensrecht Ungeborener schon lange nicht gesehen.

Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir es mit wirklich fanatischen und radikalfeministischen Abtreibungsaktivisten zu tun haben!

Der Fanatismus dieser Aktivisten wird noch deutlicher, wenn man einige weitere Nachrichten aus den letzten Tagen analysiert.

* Aus New York, USA, wird gemeldet, dass die Zahl afroamerikanischer Kinder, die abgetrieben wird, die der geborenen übersteigt.
* Überall auf der Welt breitet sich die Geschlechtsselektion durch Abtreibungen aus. In manchen Ländern führt der Männerüberschuss schon zu großen Problemen.
Gegen diese himmelschreiende Ungerechtigkeit und Diskriminierung sagen die Feministinnen und sonstigen Abtreibungsaktivisten kein Wort.

Sie sind völlig hinter ihren ideologischen Scheuklappen gefangen.

Deshalb gehen wir davon aus, dass sich die Debatte um das Lebensrecht in Deutschland weiter polarisieren wird.

Unsere Antwort auf diese Angriffe auf das Leben ist: Immer unsere Stimme zu erheben, wenn es nötig ist, die Ungeborenen sichtbar zu machen.

Die Massenabtreibungen in Deutschland sind nur deshalb möglich, weil sie niemand sieht. 

Wir müssen deshalb über die ungeborenen Kinder sprechen und sie ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Deshalb meine Bitte an Sie: Machen wir gemeinsam unsere Aktion SOS LEBEN immer größer.

Helfen Sie uns, neue Teilnehmer zu finden. Dann wird uns der Durchbruch gegen die Abtreibungsmentalität gelingen.

https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Hessen: Schwarz-Grün geht gegen Lebensrechtler vor

Mathias von Gersdorff

Am 20. Dezember 2018 präsentierten CDU und Grüne ihren Koalitionsvertrag für die nächsten fünf Regierungsjahre. Beide Parteien wollen nach der hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018 ihre Koalition fortsetzen.

Auch die Demonstrationen der Initiative „40 Tage für das Leben“ vor Beratungsstellen Pro Familia wurden in den Koalitionsgesprächen offenbar erörtert. 

Zur Erinnerung: In den Jahren 2017 und 2018 organisierte „40 Tage für das Leben“ in Frankfurt am Main jeweils in der Fastenzeit und im Herbst 40-tägige Gebetsaktionen vor Beratungsstellen von Pro Familia. Auch in Wiesbaden fanden solche Aktionen statt. 

Diese Aktionen führten zu erhitzten Debatten im Stadtparlament. Vor Ort organisierten radikalfeministische Gruppen fast täglich Proteste gegen die Gebetsaktionen.

Wichtigste politische Forderung der Abtreibungsbefürworter war die Errichtung einer Bannmeile von 150 Metern. Dieses Ansinnen wurde von den Frankfurter Grünen unterstützt. Im Falle Frankfurts würde dies dazu führen, dass die Beter außer Sichtweite von der Beratungsstelle stehen müssten.

Die CDU lehnte die Forderung ab, nicht zuletzt aufgrund erheblicher juristischer Bedenken. Eine Bannmeile würde erheblich das Versammlungsrecht der Lebensrechtler einschränken. Ohnehin dürfe eine solche Regelung nicht für eine spezifische Gruppe gemacht werden, sondern müsse generell gelten. 

Entsprechende gerichtliche Aussagen gibt es schon. Beispielsweise liegt ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vor, das über einen identischen Fall in Pforzheim geurteilt hat. Die Richter erklärten: „Die Versammlung hat vielmehr das Recht unter den geltenden Auflagen vor der Beratungsstelle abgehalten zu werden.“ Aufgrund der Aussichtslosigkeit zog die dortige Niederlassung von Pro Familia ihren Antrag zur Schaffung einer Bannmeile schließlich zurück.

Das scheint den Koalitionären in Hessen egal zu sein. Im Koalitionsvertrag haben sie nun den Willen bekundet, eine Bannmeile von 150 Metern rund um Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen einzurichten.

Eine solche Maßnahme wäre ein direkter Angriff auf die Versammlungsfreiheit von Lebensrechtlern und eine klare Privilegierung von Abtreibungsaktivisten. 


Der entsprechende Text im Wortlaut:

Der Schutz ungeborenen Lebens ist uns eine besondere Verpflichtung. Deshalb sollen schwangere Frauen in Konfliktsituationen unbürokratische Beratung und Information über Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch erhalten. Wir wollen den Bereich Schwangerschaftskonfliktberatung stärken und die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen. Dabei wollen wir dafür sorgen, dass Frauen, die eine Schwangerschaftskonfliktberatung in Anspruch genommen haben, Informationen zu Ärztinnen, Ärzten und Krankenhäusern bekommen, wo ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen werden kann. Wir werden darauf hinwirken, dass Ärztinnen, Ärzte und Krankenhäuser auf diese Informationen hinweisen dürfen. Frauen in einer Schwangerschaftskonfliktsituation brauchen Rat und Unterstützung statt Diskriminierung und Drangsalierung. Ihnen muss ein unbedrängter, diskriminierungsfreier und unbeeinflusster Zugang zur Beratung offenstehen. Auch beratende Ärztinnen und Ärzte sowie Institutionen dürfen nicht gegängelt werden. Wir werden deshalb die rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um diesen diskriminierungsfreien Zugang zu gewährleisten und dabei auch einen Schutz von Demonstrationen im Umkreis von 150 Metern um die Beratungsstellen einbeziehen.

Der Koalitionsvertrag: https://www.cduhessen.de/data/documents/2018/12/20/4-5c1b944e49923.pdf