Mittwoch, 20. Juni 2018

CDU: Rot/Grün will die totale Abtreibungsfreiheit

In der Linkspartei und den Grünen werden Forderungen laut, den Abtreibungs-Paragraphen 218 StGB abzuschaffen. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker: 

„Die angekündigten Anträge von Linken und Grünen zur Abschaffung des § 218 zeigen, dass es beiden Parteien in Wahrheit nicht um Werbung oder Information geht, sondern darum, den Schutz des ungeborenen Lebens insgesamt zu schleifen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie schon jetzt ihre wahren Absichten enthüllen.“

Montag, 18. Juni 2018

Papst vergleicht Abtreibung mit Euthanasie der Nationalsozialisten

Die Abtreibung eines ungeborenen Kindes wegen einer möglichen Behinderung ist Mord an einem Unschuldigen. Diese Ansicht vertrat Papst Franziskus am 16. Juni in einer Ansprache im Vatikan. Die erste Reaktion auf die Behinderung sei oft „Das machen wir weg“, sagte der Papst laut der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA: „Mord an Kindern – um ein ruhiges Leben zu bewahren, wird ein Unschuldiger plattgemacht.“ Dieses Verhalten sei vergleichbar mit der Euthanasie der Nationalsozialisten. „Heute machen wir dasselbe mit weißen Handschuhen“, so Franziskus. 

Quelle: Idea Spektrum 

Donnerstag, 14. Juni 2018

Kommentar zur neuen Abtreibungsstatistik

Pilar Herzogin von Oldenburg

Gestern erreichten uns zwei traurige Nachrichten:

1. Die Zahl der Abtreibungen im ersten Quartal 2018 ist um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2017 gestiegen. Es ist zudem der zweite Anstieg, denn schon die Zahlen von 2017 lagen höher als die Zahlen von 2016.

2. Die zweite schlechte Nachricht ist das Desinteresse der Medien für diese Todesfälle, immerhin von Kindern, immerhin 27.200. Wobei es sich um die offiziellen Zahlen handelt. Man geht von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. Berichtet haben (bis jetzt) lediglich die evangelikale Nachrichtenagentur IDEA und die Informationsdienste für Ärzte. Diese veröffentlichten aber lediglich kommentarlos die dpa-Meldung.

Diese beiden Tatsachen zeigen, wie wichtig es ist, dass wir uns für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einsetzen.

Viele sind sich nicht darüber im Klaren, dass tatsächlich täglich massenweise Kinder in unserem Land getötet werden, weil zu wenig darüber geredet wird.

Doch die neuesten Zahlen zeigen eindeutig: Das massenhafte Abtreiben hat nie aufgehört und wird sogar noch schlimmer.

Und die Tatsache, dass so wenige darüber berichten zeigt deutlich, wie sich die Herzen vieler verhärtet haben. 

Viele sind nicht mehr in der Lage zu erkennen, welche moralische Katastrophe der sinnlose Tod dieser vielen Tausenden ungeborenen Kinder bedeutet.

Deshalb müssen wir viel lauter werden. Wir sind nämlich die Stimme der Ungeborenen!

Helfen Sie uns deshalb bitte, möglichst viele Mitstreiter zu finden, indem Sie diesen Link verbreiten: 

https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/

Das Wichtigste der letzten Wochen (1. - 14. Juni)

Erstes Quartal 2018: Abtreibungszahlen erneut gestiegen

Die Zahl der gemeldeten Abtreibungen in Deutschland ist im ersten Quartal 2018 gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 13. Juni mit. Demnach wurden 27.200 Kinder im Mutterleib getötet – 2,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Schon 2017 war die Zahl der Abtreibungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 101.209 gestiegen.

Quelle: Idea Spektrum online vom 13. Juni 2018