Dienstag, 16. Juli 2019

Die EU darf uns nicht gleichgültig sein

Foto: EU-Parlament
Pilar von Oldenburg

Die hohe Wahlbeteiligung an der EU-Wahl Ende Mai, das höhere Interesse für EU-Themen und die Schlagzeilen der letzten Wochen zur Nachfolge des Präsidenten der Europäischen Kommission zeigen, dass die EU-Politik wichtiger wird.

Die Abtreibungslobby hat das längst erkannt und arbeitet seit langem daran, ein europaweites „Recht auf Abtreibung“ zu verankern:

Beispielsweise hat das Europa-Parlament am 1. Dezember 2011 eine Resolution verabschiedet, die eine europaweite Einführung der Abtreibung forderte („sichere und legale Schwangerschaftsunterbrechung und Betreuung nach der Schwangerschaftsunterbrechung“, Entschließungsantrag P7_TA(2011)0544, § 22).

Am 8. März 2011 hatten die Fraktionen linksgerichteter Parteien im Europäischen Parlament eine Resolution beschlossen, die ein „Recht auf Abtreibung“ forderte: „Das Europäische Parlament will, dass Frauen . . . ein Recht auf einen sicheren Schwangerschaftsabbruch haben“ (Entschließung vom 8. März 2011, Punkt 25).

Im Jahr 2015 hat die Abtreibungslobby in der „Entschließung zu der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Europäischen Union“ erneut versucht, ein „Recht auf Abtreibung“ durchzusetzen: „Das Europäische Parlament weist darauf hin, dass Frauen nicht zuletzt durch den einfachen Zugang zu Empfängnisverhütung und Abtreibung die Kontrolle über ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte haben müssen“ (Dokument 2014/2217(INI)).

Aus den letzten EU-Wahlen sind die Pro-Abtreibungs-Parteien, insbesondere die Grünen, verstärkt hervorgegangen und haben schon weitere Schritte im Europawahlprogramm angekündigt.

Der Druck, ein „Recht auf Abtreibung“ durchzusetzen und die Abtreibung generell zu erleichtern, wird also mit Sicherheit wachsen.

Angesichts dieser Gefahr müssen wir auch an dieser Front kämpfen.

Deshalb möchte ich Sie bitte, dass Sie unsere Petition „EUROPA für das LEBEN“ an die Abgeordneten des EU-Parlaments mit Ihrer Unterschrift unterstützen: 

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/europa-2019/

Samstag, 29. Juni 2019

Aktion: SOS-LEBEN-Petition EUROPA FÜR DAS LEBEN

Foto: Europa Parlament, Pressefoto
Pilar von Oldenburg

Am 2. Juli 2019 findet in Straßburg die konstituierende Plenartagung des neuen Europäischen Parlaments statt.

Aus der EU-Wahl am 26. Mai 2019 sind die Kräfte, die auf EU-Ebene das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder abschaffen möchten – insbesondere die Grünen -, verstärkt hervor gegangen.

Ja, die Abtreibungslobby will über den Weg der Europa-Institutionen hier „Fakten schaffen“ und jeglichen nationalen Widerstand gegen die Abtreibungspolitik zunehmend erschweren.

Unsere Aktion SOS LEBEN muss von Anfang an in der EU-Politik dabei sein und das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder verteidigen!

Deshalb bitte ich Sie, die neue Petition von SOS LEBEN, „Europa für das Leben“, mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/europa-2019

Gleich zu Beginn der IX. Wahlperiode des EU-Parlaments muss unsere Botschaft an die EU-Abgeordneten sein:

Europa muss für das Leben sein – kein Recht auf Tötung ungeborener Menschen.

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/europa-2019

Unsere Botschaft für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder muss laut und von allen Kandidaten vernommen werden.

Fordern wir von den EU-Politikern eine Resolution, die feststellt,

1. dass in Europa alle Menschen ein Lebensrecht von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod besitzen,
2. dass in Europa das Recht auf Leben aller Menschen, auch der Ungeborenen, staatlicherseits geschützt werden soll.

Die Abtreibungslobby hat auf EU-Ebene ein festes Ziel vor Augen:

Die totale Liberalisierung der Abtreibung, die Durchsetzung eines umfassenden Rechts auf Abtreibung, den omnipräsenten und freien Zugang zu Abtreibungen.

Kurz: Die Auslöschung des Lebensrechts ungeborener Kinder.

Dies kann nur verhindert werden, wenn sich eine große Allianz für das Leben bildet.

Aus diesem Grund arbeitet die Aktion SOS-LEBEN mit vielen weiteren Organisationen in ganz Europa zusammen: „Fédération Pro Europa Christiana“ in Brüssel, „Droit de Naitre“ in Frankreich, „Voglio Vivere“ in Italien, Stirezo in den Niederlanden und weitere in anderen europäischen Ländern.

Wir wissen, dass das Recht auf Leben nur respektiert wird, wenn sich die anständigen Bürger Deutschlands und Europas selbst dafür einsetzen.

Nur dann werden sich Politiker trauen, der Abtreibungslobby zu widersprechen und sich für das Leben einzusetzen.

Die Abtreibungslobby ist im wörtlichen Sinne bereit, „über Leichen zu gehen“ und will die Konfrontation auf EU-Ebene suchen.

Wir müssen dafür sorgen, dass die Abtreibungs-Politiker ihre Agenda nicht durchsetzen.

Deshalb ist Ihre unterschriebene Petition so wichtig.

Nehmen Sie bitte teil an dieser großen Aktion für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder!

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/europa-2019

Es liegt an uns, ob die Stimme der Ungeborenen lautstark ist und von allen wahrgenommen wird.

Mit Ihrer aktiven Teilnahme an dieser Aktion Unterstützung können wir alle Menschen guten Willens, denen der Horror der geltenden Abtreibungspraxis bewusst ist, dazu einladen, aktiv für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einzutreten.

Freitag, 28. Juni 2019

Legen wir die SOS-LEBEN-Strategien für das 2. Semester fest

Pilar von Oldenburg

Diese Woche endet das erste Semester des Jahres 2019, in etlichen Bundesländern beginnen die Sommerferien, viele reisen in den Urlaub, so auch ich mit meiner Familie.

Es ist also der richtige Zeitpunkt, um eine Bilanz der Arbeit von SOS LEBEN zu machen und sich zu überlegen, welche Schwerpunkte wir im zweiten Semester legen sollten.

SOS LEBEN hat über 50 Rundmails verschickt, so dass ich mich auf die Schwerpunkte begrenzen muss.

Die ersten Monate des Jahres waren von der Debatte um den § 219a StGB (Werbeverbot für Abtreibung) geprägt.

Dank Ihnen konnten wir fortlaufend in dieser Debatte aktiv sein.

Diese Debatte führte zu einer Novellierung des Werbeverbotes. Die Stellungnahme, die wir damals veröffentlicht haben, können Sie hier nachlesen: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2019/02/abstimmung-uber-219a-ist-die-debatte-zu.html

Mehrere Aktionen zur EU-Wahl organisierte SOS LEBEN von März bis Mai. Hierfür hat sich SOS mit anderen Organisationen in Europa vernetzt.

Die Antwort von EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber können Sie hier nachlesen: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2019/05/antwort-von-manfred-weber-auf.html

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit war auf den Terror gegen Lebensrechtler hinzuweisen.

Zu diesem Thema haben wir mehrere Aktionen durchgeführt und das Buch „Die neue Lebensrechts-Debatte und die Radikalisierung der Abtreibungsaktivisten“ veröffentlicht, das bis heute auf reges Interesse stößt: https://www.dvck.org/spendesos-buch/?ihre-spende-fuer-das-buch-die-radikalisierung-der-abtreibungsaktivisten

Insbesondere der sog. „Internationale Tag der Frau“ am 8. März ist zu einem „Terror-Tag gegen das Leben“ mutiert.

Wir haben uns mehrmals gegen die Lügen und der Agitation der Abtreibungslobby und der Abtreibungsaktivisten geäußert.

Einige Beispiele :

Medien-Phobie gegen Lebensrechtler nimmt pathologische Züge an
Hessischer Rundfunk verbreitet Fake-News über § 218 StGB
Abtreibungsaktivisten wollen Ungeborene entmenschlichen

Unser wichtigstes Anliegen in den vergangenen sechs Monaten aber war, die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder in unserer Gesellschaft zu steigern.

Hierfür haben wir mehrere Werbekampagnen mit großer Reichweite und Beachtung unternommen.

Diese Kampagnen erhöhen die Sichtbarkeit die Ungeborenen, sind aber besonders teuer und müssen aus unserem Werbebudget finanziert werden.

Ohne Ihre Hilfe wären diese Werbekampagnen nicht möglich gewesen:

Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung.

Nun wollen wir unsere SOS-LEBEN-Strategien für das zweite Semester 2019 festlegen.

Dafür möchte ich Sie um Ihre Hilfe bitten.

Teilen Sie uns bitte mit, welche Prioritäten unsere Aktion SOS LEBEN in den nächsten sechs Monaten setzen sollte.

Bitte antworten Sie auf diese Umfrage mit der Antwortfunktion.

Um das Beantworten und die Auswertung einfacher zu machen habe ich eine Liste von sechs Zielen erstellt.

Bitte kopieren Sie folgende Liste von sechs möglichen Zielen und fügen Sie Nummern hinter den Zielen, wobei 1 „sehr wichtig“ und 6 „am wenigsten wichtig“ bedeutet.

a. SOS LEBEN sollte die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder durch Werbekampagnen erhöhen. Das Schweigen und die Unsichtbarkeit der Ungeborenen sind nämlich die wirksamsten Waffen der Abtreibungslobby.
b. SOS LEBEN soll sich in allen politischen Debatten intensiv einmischen, in denen es um das Recht auf Leben geht (Werbeverbot, Kassenfinanzierung von Bluttests, Wahlkämpfen auf Landes- und Bundesebene, etc.)
c. SOS LEBEN sollte intensiv auf die Agitation, die Lügen und die Hasskampagnen von Abtreibungslobby und der Abtreibungsaktivisten gegen das Recht auf Leben und gegen Lebensrechtler hinweisen.
d. SOS LEBEN sollte insbesondere Druck auf die Politiker machen, damit sie Maßnahmen treffen, die eine Reduzierung der Abtreibungszahlen bewirken, wie etwa Unterstützungen für schwangere Frauen, Aufklärungskampagnen in Schulen über das ungeborene Leben, Kampagnen zur Steigerung der Wertschätzung des ungeborenen Lebens etc.
e. SOS LEBEN sollte auf Politiker Druck machen, damit sie die gegenwärtige liberale Rechtslage ändern und auf diese Weise das Leben der ungeborenen Kinder schützen.
f. SOS LEBEN sollte stärker auf EU-Ebene (und sonstige supranationale Institutionen, wie etwa die Vereinten Nationen) aktiv werden.

Ihre Meinung ist uns wichtig: Bitte teilen Sie uns mit, welche strategischen Schwerpunkte SOS LEBEN setzen sollte.

Kopieren Sie die Liste und fügen Sie Nummern hinter den Zielen, wobei 1 „sehr wichtig“ und 6 „am wenigsten wichtig“ bedeutet.

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

Montag, 24. Juni 2019

Antwort der CDU-Bundesgeschäftsstelle auf SOS-Protest gegen Laudatio von Prof Süssmuth für Abtreibungsärztin

Foto: www.bilder.cdu.de
Für Ihr Schreiben und der Teilnahme an dem Massenmailing zum Thema „Laudatio von Rita Süssmuth für Abtreibungsärztin Hänel“ danke ich Ihnen.

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes fühlen wir uns in besonderer Weise der Achtung der Unantastbarkeit der Menschenwürde verpflichtet. Die CDU bekennt sich klar zum Schutz des ungeborenen Lebens. 

Ein Schwangerschaftsabbruch ist keine medizinische Dienstleistung wie jede andere, sondern berührt schutzbedürftiges und schützenswertes menschliches Leben. Schwangerschaftsbrüche sind in jedem Einzelfall ein sensibles Thema. Jeder Schwangerschaftsabbruch findet in einer schwierigen und ethisch herausfordernden Entscheidungssituation statt. Wenn unser Grundgesetz von der unantastbaren Würde des Menschen spricht, dann gilt das auch für ungeborenes Leben. Dieses Leben zu schützen, ist Auftrag des Staates – zumal es ein Leben ist, das besonders schutzbedürftig ist, weil es sich nicht wehren kann. Gleichzeitig sind Gesetzgeber und Gesellschaft in der Pflicht, die Nöte von schwangeren Frauen in Extrem- und Krisensituationen ernst zu nehmen und Hilfe anzubieten. Keine Frau darf in einer solchen Lage alleine gelassen werden.

Der Fall der von Ihnen erwähnten Ärztin Kristina Hänel war in der Tat seinerzeit Anlass u.a. für die SPD, eine Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen zu fordern. Diesem Ansinnen hat sich die CDU erfolgreich entgegengestemmt. Frau Hänel setzt sich für das Selbstbestimmungsrecht der Frau ein – dieses gilt es jedoch abzuwägen gegen das Recht eines ungeborenen Kindes auf Leben.

Ein solch schwieriger und schwerwiegender Abwägungsprozess braucht eine kluge Regelung. Wir haben in Deutschland eine solche kluge Regelung gefunden. Schwangerschaftsabbrüche sind bei uns zum Schutz des ungeborenen Lebens rechtswidrig. Dennoch bleibt ein Schwangerschaftsabbruch unter bestimmten Bedingungen straffrei, um der konkreten Notsituation einer werdenden Mutter gerecht zu werden. Das ist eine kluge Lösung. Wir können stolz darauf sein, dass es uns nach jahrelangem Ringen in Deutschland gelungen ist, einen rechtlichen Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen zu finden, der dieses hoch emotionale Thema befriedet hat. Hierzu hat Frau Professor Süssmuth einen erheblichen Beitrag geleistet. Die Übernahme der Laudatio bei der von Ihnen beschriebenen Preisverleihung ist jedoch eine persönliche Entscheidung von Professor Süssmuth.

In dem harten Ringen um die Aufrechterhaltung des Werbeverbots für Abtreibungen haben wir uns als Union durchgesetzt und mit dem Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch einen Kompromiss mit der SPD gefunden, der dem Lebensschutz Rechnung trägt. So wurde der Paragraph 219a nicht abgeschafft und Werbung für einen Schwangerschaftsabbruch bleibt verboten. Gleichzeitig wurde Rechtssicherheit bei den Informationen im Interesse der Frauen erreicht. Auch dem Anliegen, Ärzte, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren, nicht zu kriminalisieren, wurde Rechnung getragen. Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch wurde klargestellt, dass neutrale Information möglich ist – Werbung jedoch in keinem Fall.

Als CDU setzen wir vor allem auf Beratung. Nur in einer umfänglichen und unabhängigen Beratung ist es möglich, die Umstände zu klären, die für die Geburt eines Kindes und die mutmaßlich gegen die Geburt eines Kindes sprechen könnten. Nur in einer allumfassenden Beratung ist es möglich, darüber aufzuklären, welche Möglichkeiten und Unterstützung es gibt.

Wir möchten uns nochmals bei Ihnen für die Teilnahme an dem Massenmailing bedanken und hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.

Sonntag, 23. Juni 2019

Das Wichtigste der Woche (11. - 23. Juni)

Wichtiger Hinweis: Diese Berichte sind nicht immer ausgewogen. Manchmal sind sie sogar voller Hetze gegen das Lebensrecht. Sinn und Zweck dieser Zusammenstellung ist den aktuellen Zustand der Debatte um das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu zeigen. Dazu gehören auch hetzerische Medienartikel und Berichte fanatischer Abtreibungsaktivisten. 



Werbeverbot Geldstrafe für zwei Gynäkologinnen

Ärztinnen wegen 219a zu Geldstrafen verurteilt


Zwei Ärztinnen nach Reform von Paragraf 219a verurteilt


Geldstrafe für Gynäkologinnen


Abtreibung als „natürliches Ende“ einer Schwangerschaft ist auch ein großes Geschäft


Patriarchale Rechtslage bei Abtreibungen Die Entmündigung der Frau


Das Abtreibungsgesetz in Deutschland ist ein Manifest der Frauenfeindlichkeit


Whistleblower: Pinterest verbietet Lebensschützer, unterdrückt christliche Inhalte


Abtreibung kann für die Frau gesünder sein als Austragen


Weitere Annäherung von Bischöfen und Donum Vitae


National Poll: 58% of Americans Want All or Almost All Abortions Made Illegal

New Scientific Study Proves Human Life Begins at Conception 

Britisches Gericht zwingt Frau gegen Willen zur Abtreibung ihres Kindes