Freitag, 11. Oktober 2019

INSA: Gehört zur Bewahrung der Schöpfung auch der Schutz ungeborener Kinder?

(Felizitas Küble/Christliches Forum) Das INSA-Meinungsforschungsinstitut aus Erfurt wollte herausfinden, wie viele der Befragten unter der „Bewahrung der Schöpfung“ auch den Schutz ungeborener Kinder verstehen.

39 Prozent stimmen dem zu.. 28 Prozent sehen dies nicht so und 22 Prozent wissen keine Antwort auf die Frage.

Je älter die Befragten sind, desto häufiger verstehen sie unter „Schöpfung bewahren“ auch den Schutz des Lebens ungeborener Kinder. Der Anteil steigt von 28 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen auf bis zu 48 Prozent der ab 60-Jährigen. Die jüngsten Befragten sind somit die einzige Altersgruppe, die häufiger die Aussage ablehnt (35 %) als ihr zustimmt. 

Die Unterscheidung nach Religionszugehörigkeit zeigt, dass vor allem die freikirchlichen Christen unter „Schöpfung bewahren“ auch den Schutz des Lebens ungeborener Kinder verstehen (59 %). 52 Prozent der römisch-katholischen Befragten sehen dies ebenso, bei den evangelisch-landeskirchlichen Befragten sind es 45 Prozent.

Auch 40 Prozent der muslimischen Befragten und 36 Prozent der Befragten mit sonstiger Religion bzw. Konfession stimmen zu. Konfessionslose stimmen zu 30 Prozent zu und sind die einzige Gruppe, die häufiger die Aussage ablehnt (36 %) als sie ihr zustimmt.

Union- und AfD-Wähler sind die einzigen beiden Wählergruppen, die absolut-mehrheitlich der Meinung sind, dass unter dem Schlagwort „Schöpfung bewahren“ auch der Schutz des Lebens ungeborener Kinder zählt (52 und 50 %). Bei den restlichen Wählergruppen liegen die Anteile zwischen 31 und 40 Prozent.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

Dienstag, 8. Oktober 2019

Einbruch und Vandalismus in Pro-Life-Beratungsstelle!

Foto: 1000plus
Pilar von Oldenburg

Ein neuer Anschlag auf Lebensrechtler:

Abtreibungsaktivisten sind am Wochenende des 5./6. Oktober 2019 in die Beratungsstelle des Vereins „Pro Femina“ in Berlin eingebrochen. 

Die Chaoten hinterließen einen mit Farbe und Buttersäure zugeschmierten Flur. An mehreren Wänden wurde der Spruch „Pro Choice!“ angepinselt. Fensterscheiben wurden eingeschlagen.

Was sich in Berlin an Intoleranz abgespielt hat, ist kein Einzelfall, sondern inzwischen die Regel.

Denn die Abtreibungsaktivisten haben sich in den letzten Jahren immer mehr radikalisiert.

Das Ziel ist klar: Sie wollen uns durch Terror mundtot machen.

Unser Buch „Die neue Lebensrechts-Debatte und die Radikalisierung der Abtreibungsaktivisten“ berichtet ausführlich über diese Radikalisierung:

https://www.dvck.org/spendesos-buch/?ihre-spende-fuer-das-buch-die-radikalisierung-der-abtreibungsaktivisten

Empörend ist die Tatsache, dass von der Politik so gut wie keine Verurteilung dieser Radikalisierung zu hören ist.

Wohin die Feigheit unserer Politiker Staates führt:

Diejenigen, die sich für das Recht auf Leben einsetzen – dieses Recht wird übrigens vom Grundgesetz geschützt – werden immer stärker dämonisiert und der linken Hetze und Verleumdung preisgegeben.

Es ist eine Schande, dass der deutsche Staat auf diese Weise Bürger im Stich lässt, die sich für die Grundrechte der Menschen einsetzen.

Wir dürfen uns auf keinen Fall mit dieser Situation abfinden.

Deshalb bitte ich Sie, unseren Appell „Stoppen Sie den Terror und die Hetze gegen die Lebensrechtler“ an Bundesinnenminister Horst Seehofer mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/terror-gegen-lebensrechtler/

Wir müssen unser Recht, für die ungeborenen Kinder in der Öffentlichkeit eintreten zu dürfen, verteidigen, solange das noch möglich ist.

Deshalb fordern wir:
Der Staat muss massiv gegen diejenigen vorgehen, welche die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht der Lebensrechtler stören oder gar verhindern.
Der Staat muss sich in der Öffentlichkeit laut und deutlich für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einsetzen und kann die Verteidigung dieses Grundrechts nicht auf die Lebensrechtler abschieben.
Der Staat muss diejenigen würdigen, die sich für das Recht auf Leben in der Öffentlichkeit einsetzen.

Nehmen Sie bitte an dieser neuen Initiative von SOS LEBEN teil und unterstützen Sie unseren Appell an den Bundesinnenminister:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/terror-gegen-lebensrechtler/

Samstag, 5. Oktober 2019

Abtreiben für das Klima: Vom Abtreibungsradikalismus zum Abtreibungsfanatismus!

Pilar von Oldenburg

In diesem Blog wurde oft die zunehmende Radikalisierung der Abtreibungsaktivisten und Abtreibungspolitiker thematisiert.

Über dieses Thema berichtet ausführlich unser Buch „„Die neue Lebensrechts-Debatte und die Radikalisierung von Abtreibungsaktivisten“: https://www.dvck.org/spendesos-buch/?ihre-spende-fuer-das-buch-die-radikalisierung-der-abtreibungsaktivisten

Inzwischen erleben wir aber eine Steigerung dieser Radikalität:

Abtreiben für das Klima!!!

Die Lehrerin und Buchautorin Verena Brunschweiger erklärte in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“:

„Für mich ist Abtreibung eine Option. Auf jeden Fall. Ein Kind kommt für mich nicht infrage [wegen des Klimaschutzes, Anm. d. Red.]. Ich kann ja nicht gegen meine innersten Überzeugungen handeln. Und es wäre fies dem Kind gegenüber, ihm so eine Zukunft und Umwelt zuzumuten.“

Das ist kein Einzelfall. Diese menschen- und lebensfeindliche Haltung breitet sich aus.

Kinder und Jugendliche wollen auf Kinder verzichten aus sog. „Klimaschutzgründen“

Sie organisieren sich beispielsweise unter dem Twitter-Hashtag #NoFutureNoChildren (normalerweise alles klein geschrieben).

In Großbritannien gibt es eine Kinder-Bewegung, die sich „ChildStrike“ (Kinder-Streik) nennt und keine Kinder haben will.

Es ist wichtig, dass wir diese Entwicklung im Auge behalten und darüber sprechen.

Denn hier werden Kinder und Jugendliche in einer fanatischen und Menschenverachtenden Ideologie erzogen, die bald Abtreibungen aus pseudo-religiösen Gründen verteidigen wird.

Abtreibung als Opfer für das Klima. Wann werden Suizid und Euthanasie als Opfer für den angeblichen Klimaschutz folgen?

Zu diesem Thema hat unser SOS-Leben-Mitarbeiter Mathias von Gersdorff ein Video aufgenommen, in welchem diese gefährliche Entwicklung anhand von Quellen erläutert wird:



Wir müssen auf der Hut sein: Der Angriff auf das Leben wird immer aggressiver geführt und erfordert unser entschlossenes Handeln.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Deutsche Einheit vollenden: Gerechtigkeit für die Ungeborenen!

Pilar von Oldenburg

Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Tag, den wir groß feiern sollten.

Ich werde die Deutsche Einheit mit Familie, Freunde und einem besonderen Essen feiern.

Jeder, der die symbolische und historische Bedeutung dieses Tages erfasst, wird wohl etwas Ähnliches unternehmen.

Dennoch sollten wir als Lebensrechtler nicht vergessen, dass die Deutsche Einheit nicht vollendet ist:

Im Einigungsvertrag hat man ausdrücklich eine Regelung zur Abtreibung weggelassen. Eine solche sollte später vom Bundestag gefunden werden.

Zur Erinnerung: In der Bundesrepublik galt die sog. Indikationsregelung (die 1989 stark aufgeweicht war) und in der DDR die Fristenlösung bis zum dritten Schwangerschaftsmonat.

Das Ergebnis kennen wir: Nach einer heftigen und langen Debatte um die Neufassung des § 218 StGB wurde die Fristenlösung mit Beratungspflicht eingeführt.

Diese Gesetzesänderung bedeutete eine signifikante Verschlechterung des ohnehin schon schwachen Schutzes des Rechtes auf Leben der ungeborenen Menschen in Deutschland.

Diese Verschlechterung ist eine Folge der Wiedervereinigung.

Die einzige logische Schlussfolgerung aus dieser Tatsache ist: Wir müssen weiterkämpfen.

Wir müssen kämpfen, damit eines Tages auch Gerechtigkeit für die ungeborenen Kinder herrscht.

Wir müssen aber noch viel energischer und entschlossenerer kämpfen als bisher, denn heute sind Abtreibungsaktivisten und Abtreibungspolitiker dabei, neue Mauern des Unrechts aufzubauen:

Sie reden von Föten oder gar von „Gewebe“ und nicht von Menschen, die abgetrieben werden. Sie wollen nämlich die ungeborenen Kinder unsichtbar machen.
Sie hetzen und organisieren Hasskampagnen gegen alle, die sich für das Recht auf Leben der ungeborenen Menschen einsetzen.
Sie errichten eine Mauer von Lügen, um die Menschen zu desorientieren.

Unsere Strategie muss sein:

1. Die ungeborenen Kinder sichtbar zu machen;
2. die Radikalität der Abtreibungspolitiker und der Abtreibungsaktivisten in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und
3. immer und überall die Wahrheit über das Leben zu verkündigen und zu verteidigen.

Zusammen werden wir den ungeborenen Kindern Gerechtigkeit verschaffen!

Dienstag, 24. September 2019

Herr Weber, mit fanatischen Abtreibungspolitikern gibt es keine Zukunft!

Pressefoto aus manfredweber.eu
Pilar von Oldenburg

Die Haltung der Grünen hinsichtlich Abtreibung radikalisiert sich von Tag zu Tag.

Trotzdem schwärmt CSU-Vize Manfred Weber von einer Schwarz-Grünen Zukunft für Deutschland!

Manfred Weber ist der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament, also keinesfalls ein politisches Leichtgewicht.

Dass sich ein solcher C-Politiker dermaßen an eine Partei ankettet, die das Leben der ungeborenen Kinder verachtet, ist ein Skandal.

Wir müssen unsere Stimme gegen diese Skrupellosigkeit und gegen diesen Machiavelismus erheben.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere neue Petition „Keine Koalition mit radikalen Abtreibungspolitikern! Keine Koalition mit den Grünen!“ mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/radikalisierung-gr%C3%BCne/

Manfred Weber äußerte seine schwarz-grüne Träumerei in der Welt am Sonntag vom 22. September.

Am 21. September 2019 forderte die grüne Bundestagsabgeordnete Lisa Paus die Streichung des § 218 StGB, also des Abtreibungsparagraphen.

Die Streichung des § 218 StGB bedeutet die Legalisierung von Abtreibung bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt.

Am vergangenen Wochenende nahm die „Grüne Jugend“ an den Gegendemos gegen den „Marsch für das Leben“ teil.

Diese Gegendemos hatten die Absicht, den friedlichen Marsch der Lebensrechtler zu stören oder gar zu sabotieren.

Dort alliierte sich die Grüne Jugend mit Antifa und Linksradikalen Gruppen gegen das Leben der Ungeborenen.

In Berlin konnte man am Wochenende Szenen sehen, die einem apokalyptischen Katastrophen-Film hätten entstammen können.

Der Hass gegen das Leben der ungeborenen Kinder und gegen die Lebensrechtler, der dort offen auf der Straße zur Schau gezeigt wurde, war unvorstellbar.

Sind das die neuen Freunde von Manfred Weber (CSU)?

Ist Herr Weber der Auffassung, mit solchen Personen ließe sich die Zukunft irgendeines Landes gestalten?

Die „Frauenversammlung“ von „Bündnis 90/Die Grünen“ fordert ebenfalls die Abschaffung jeglicher Restriktion für Abtreibung.

Auch Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, will jeglichen Schutz für ungeborene eliminieren (Siehe: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2019/09/werden-wir-aktiv-gegen-die-radikalen.html).

Sie sehen selbst: Die Grünen radikalisieren sich zunehmend und unternehmen einen Feldzug gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder.

Wie kann ein CSU-Vize dann behaupten, „Schwarz-Grün“ sei das Zukunftsmodell für Deutschland?

Gegen diesen Irrsinn müssen wir uns erheben und protestieren.

Deshalb bitte ich Sie, unsere neue Petition „Keine Koalition mit radikalen Abtreibungspolitikern! Keine Koalition mit den Grünen!“ mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/radikalisierung-gr%C3%BCne/

Sonntag, 22. September 2019

Marsch für das Leben: Völlig einseitige Berichterstattung

Pilar von Oldenburg

Laut Deutschem Verfassungsrecht ist das Recht auf Leben ein Grundrecht aller Menschen.

Das Bundesverfassungsgericht hat in diversen Urteilen (zuletzt 1993) festgestellt, dass das Recht auf Leben ab der Zeugung gilt.

Das bedeutet: auch ungeborene Menschen haben laut dem deutschen Verfassungsrecht ein Recht auf Leben.

Wenn man aber die Zeitungen liest, gewinnt man den Eindruck, dass für viele Medienleute die Aussage „ungeborene Kinder hätten ein Recht auf Leben und müssten deshalb geschützt werden“ zu den größten Verbrechen gehört.

Einige Beispiele:

* Für die Berliner Zeitung ist die eigentliche Veranstaltung (also der Marsch für das Leben) gar nicht der Marsch selbst, sondern die grotesken Gegendemos von Chaoten und Linksradikalen: „Viele Gegendemos Beim „Marsch für das Leben“ ziehen Abtreibungsgegner durch Berlin“, so die Überschrift.
* Auch für den Berliner Tagesspiegel sind die linksradikalen Chaoten wichtiger als die Lebensrechtler: „Begleitet von Protesten haben Abtreibungsgegner am Sonnabend mit einem ‚Marsch für das Leben‘ gegen Schwangerschaftsabbrüche demonstriert.“
Unverschämt ist der Bericht der „Deutschen Presseagentur“ (dpa), der folgendermaßen beginnt: „Hunderte Menschen haben am Samstag in Berlin-Mitte gegen eine Demo von Abtreibungsgegnern demonstriert. Der Protest richtete sich gegen den sogenannten Marsch für das Leben.“
* Zudem berichtet dpa, dass der Marsch störungsfrei verlief. Das ist falsch: Abtreibungsaktivisten stürmten die Bühne. Später errichteten sie Blockaden, die von der Polizei aufgelöst werden mussten.
* Dass die „taz“ die Lebensrechtler völlig verzerrt darstellt, verwundert nicht. Doch dass sie den Bericht mit der Überschrift „Uterus mit Reißzähnen“ betitelt, ist ein neuer Tiefpunkt an Vulgarität. Und das gerade von einem Blatt, welches sich immer ach so „antisexistisch“ gibt.

Diese Berichte zeigen: Viele Medien berichten nicht nur völlig verzerrt über die Lebensrechtler, sondern machen gemeinsame Sache mit radikalen und linksextremistischen Gruppen.

Damit sich diese groteske Situation ändert, müssen wir die herrschende Kultur ändern.

Wir müssen für eine Kultur des Lebens, die das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder achtet, aufbauen.

Gewinnen wir viele neue Mitstreiter für SOS LEBEN.

Laden Sie Verwandte, Freunde und Bekannte ein, sich an unserer Aktion zu beteiligen, indem Sie dieses Kontaktformular verschicken:

Link: https://www.dvck.org/wie-kann-ich-helfen/