Samstag, 25. Februar 2017

Frankfurt/M: 40 Tage für das Leben ab 1. März/ACHTUNG: NEUE UHRZEITEN

UPDATE: NEUE TAGESZEITEN: NUR VON 9:00 bis 15:00

Schließe dich an während 40 Tagen Gebet für:

* Die Beendigung von Abtreibungen in Deutschland (in den teilnehmenden Städten).
* Die Heilung der Wunden von Müttern und Vätern, die eine
Abtreibung durchgeführt haben.
* Die Bekehrung des medizinischen Personals, welches Abtreibungen durchführt und für diejenigen, die Abtreibungen gutheißen.

WER KANN TEILNEHMEN: Jeder kann teilnehmen, wann und wie er will
WANN: Die Aktion beginnt am 1. März 2017 (Aschermittwoch) und endet am 8. April
UHRZEITEN: von 9:00 bis 15:00
WIE LANGE: 40 Tage, also in der Fastenzeit
WO: Vor der Pro-Familia-Beratungsstelle Palmengartenstraße 14, 60325 Frankfurt am Main

U-Bahn: U6, U7, Haltestellen Westend oder Bockenheimer Warte


Regional für Frankfurt Info:
40tagefuerdaslebenffm@gmail.com
www.facebook.com/40-Tage-für-das-Leben-Frankfurt-am-Main


Nähere Informationen über die weltweite Aktion:
www.40daysforlife.com

Freitag, 24. Februar 2017

Die Grünen und ihre Agitation gegen das Leben der ungeborenen Kinder und die Lebensrechtler

Hassobjekt der Grünen: Lebensrechtler
Mathias von Gersdorff

In der Wahrnehmung vieler Menschen sind die Grünen Politiker, die eine romantische und naive Sicht der Welt haben und sich deshalb für saubere Luft, für Bienen und für Bäume einsetzen. Eine Art Paradies auf Erden mit intakter Natur.

Wenn es um das menschliche Leben geht, sind die Grünen aber alles andere als romantisch oder naiv. Ganz im Gegenteil: Die Grünen sind zu einer Grausamkeit und zu einer hetzerischen Agitation fähig, die jedes Maß sprengen und die Regeln des demokratischen Miteinanders hinter sich lassen.

Um diese Gesinnung der Grünen zu veranschaulichen, möchte ich ihren Aufruf gegen den „Marsch für das Leben 2016“ in Berlin näher betrachten. Der Aufruf trägt den Namen „Schwangerschaftsabbruch - Nur Frauen selbst können die Entscheidung treffen!“. Der Aufruf wird unten komplett dokumentiert. Hier werden die wichtigsten Sätze kommentiert.

Es fängt schon mit der Überschrift an: „Nur Frauen selbst können die Entscheidung treffen!“. Wohlgemerkt, es geht um die Entscheidung, das ungeborene Kind zu töten. Dass diese Aussage der Grünen diskriminierend ist, liegt auf der Hand. Nicht nur das Kind, dessen Recht auf Leben ignoriert wird, sondern auch sein Vater. Es ist nämlich überhaupt nicht einzusehen, wieso die Mutter allein über Leben und Tod des Kindes entscheiden darf und der Vater kein Wort mitzureden hat. Was ist, wenn die Mutter das Kind nicht haben möchte, aber der Vater es alleine erziehen will? Oder was ist, wenn der Vater die Verantwortung für eine Adoptionsvermittlung übernimmt?

In der ganzen Abtreibungsdiskussion kommen die Väter nicht vor, was eine eklatante Diskriminierung ist. Insbesondere eine Partei, die tagtäglich posaunt, Männer und Frauen müssten gleichberechtigt sein, müsste erkennen, dass die Entscheidung über eine Abtreibung NICHT nur Sache der Frau sein sollte.

Laut dem Manifest sind die Lebensrechtler „fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen“. Dir Grünen kritisieren, dass Lebensrechtler Abtreibungen „im Rahmen der geltenden Fristenregelung als ‚Tötung‘“ bezeichnen. An dieser Beschreibung erkennt man gut, dass es den Grünen lediglich um Verschmähung des politischen Gegners geht. Was ist denn eine Abtreibung, wenn nicht die Tötung eines Menschen? Das aber – so die Grüne Logik – darf man nicht sagen. Spätestens an dieser Stelle sieht man, wie gefährlich das Denken der Grünen ist. Wenn es um Leben und Tod geht, möchten sie Tabus und Maulkörbe aufstellen. Tötung darf nicht Tötung genannt werden. Wohin so etwas hinführt, kann sich jeder denken.

Grotesk wird es, wenn die Grünen den Lebensrechtlern ein „gänzlich patriarchales Weltbild“ zuschreiben. Die gegenwärtige Abtreibungspraxis gewährt den Müttern (also Frauen) die Ermächtigung, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden. Keine andere gesellschaftliche Schicht genießt ein solches „Privileg“, über das Leben anderer zu verfügen. Beispielsweise dürfen in Frankfurt am Main Hausbesitzer nicht ohne behördliche Erlaubnis Bäume, die auf ihrem Grundstück stehen, fällen. Aber Frauen – und nur solche – dürfen Kinder töten. Wenn die Grünen gegen das „patriarchalische Weltbild sind“, so müssten sie konsequenterweise auch gegen ein „matriarchalisches Weltbild“ sein. Die logische Konsequenz wäre, dass auch Männer bei der Entscheidung über eine eventuelle Abtreibung mitbestimmen. Nur so könnte ein Ausgleich zwischen den Interessen der Mutter und denen des Vaters hergestellt und ein „patriarchales“ oder ein „matriarchalisches“ Weltbild verhindert werden.

Der gefährlichste Satz im Aufruf der Grünen ist: „Wir wollen gemeinsam mit den Berliner*innen auf die Straße gehen und den Abtreibungsgegner*innen zeigen, dass für ihre Ideologie kein Platz ist.“

Hier formulieren die Grünen einen radikalen Absolutheitsanspruch ihrer grünideologischen „Wahrheit“. Pluralismus und Toleranz haben hier keinen Platz, wenn es um das Thema Lebensrecht der ungeborenen Kinder geht. Sie zeigen eigentlich auch ein gestörtes Verhältnis zum Rechtsstaat, schließlich erkennen sie den Lebensrechtlern ihr Versammlungsrecht nicht an, wie auch deren Eintreten für das Grundrecht auf Leben. Beide Rechte sind vom Grundgesetzt geschützt.

Am Satz „dass für ihre Ideologie kein Platz ist“, kann man gut ermessen, was es bedeuten würde, wenn eines Tages die Grünen die Staatsgewalt erobern würden. Die aggressive Haltung, die sie gegenüber dem Leben der ungeborenen Kinder und gegen den Lebensrechtlern haben, könnten sie an alle Gegner ihrer Ideologie anwenden. Für „die Ideologie“ all dieser Personen und Gruppen „sollte es dann keinen Platz geben“?

Dass diese Haltung im Totalitarismus endet, ist offensichtlich. Diese Gefahr liegt aber nicht in einigen wenigen Aspekten grüner Politik begründet, sondern in einer Grundeinstellung der Grünen: Ihre romantische Sicht der Welt, durch die sie eine Idylle anstreben, die sie in ihrer Phantasie aufbauen. Den real existierenden Menschen verachten sie nämlich. Sie lieben nur den Menschen, der ihren grünideologischen Phantasien genügt.



DOKUMENTATION

Aufruf der Grünen Berlin gegen den "Marsch für das Leben": Schwangerschaftsabbruch - Nur Frauen selbst können die Entscheidung treffen!

Zu dem für kommenden Samstag geplanten „Marsch für das Leben“ erklärt Karoline Killat, frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

„Am 20. September wollen erneut die fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen des ‚Bundesverband Lebensrecht‘ durch Berlin marschieren. In ihrer ‚Berliner Erklärung‘ bezeichnen sie Schwangerschaftsabbrüche im Rahmen der geltenden Fristenregelung als „Tötung“ und stellen eine Reihe von Forderungen auf, die Frauen fast vollständig die sexuelle Selbstbestimmung über ihren Körper nehmen würden.

Ihre grundsätzliche Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen ist Teil eines gänzlich patriarchalen Weltbildes. Mit dieser Fundamentalopposition wird auch die Arbeit von Beratungsstellen erschwert. Man kann das Lebensrecht von Föten nicht gegen die Selbstbestimmung der Frauen ausspielen. Bündnis 90/Die Grünen betrachten es als einen historischen Fortschritt, dass Frauen das Recht haben, über die Fortsetzung einer ungewollten Schwangerschaft entscheiden zu können.

Am 20. September wird ein breites Bündnis mit buntem und kreativem Protest gegen die selbsternannten Lebensschützer*innen demonstrieren. An diesen Protesten werden sich auch Aktive von Bündnis 90/Die Grünen beteiligen. Wir wollen gemeinsam mit den Berliner*innen auf die Straße gehen und den Abtreibungsgegner*innen zeigen, dass für ihre Ideologie kein Platz ist.“

Die Gegenkundgebung “Leben und Lieben ohne Bevormundung” des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung findet ab 13 Uhr vor dem Brandenburger Tor statt.

Mittwoch, 22. Februar 2017

„Bündnis 90/Die Grünen“ fordern von Bundesregierung weltweite Finanzierung von Abtreibungen


Mathias von Gersdorff

In einem Appell an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig fordern die Grünen von der Deutschen Bundesregierung, dass sie weltweit Abtreibungen finanziert.

Die Initiative geht von der Europagruppe der Grünen aus. Die deutschen Grünen (Bund) verbreiten den Aufruf per Twitter (Siehe Screenshot oben).

Konkret wird gefordert, dass die Bundesregierung den Fond „She decides“ finanziell unterstützt. Dieser fördert Abtreibungen in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Dieser Fond wurde geschaffen, nachdem der neue US-Präsident, Donald Trump, die Subventionierung von US-amerikanischen Organisationen, die im Ausland Abtreibungen unterstützen, strich.

Die Abtreibungslobby reagierte empört und ruft zu einer „Solidaritätskampagne“ mit dem Namen „She decides“ (Sie entscheidet) auf. Für den 2. März 2017 ist eine Spendenveranstaltung in Brüssel angekündigt.

Die Regierungen Belgiens und der Niederlande haben schon zehn Millionen Euro beigesteuert und wollen nun andere Staaten dazu ermuntern, auch das Projekt finanziell zu unterstützen.

Diese Aktion ist nicht nur aufgrund ihrer lebensfeindlichen Intention skandalös.

Sie dokumentiert ebenfalls eine unglaubliche Arroganz und Überheblichkeit mancher westlicher Länder gegenüber der sogenannten „Dritten Welt“: Die Abtreibungsaktivisten auf politischer, medialer und NGO Ebene erklären ihre makabre Gesinnung zu einem Dogma, das weltweit mit der Macht des Geldes durchgesetzt werden soll. Dabei empfinden sie sich selbst wohl als besonders tolerant.

Dass die Grünen die Bundesregierung zur Förderung von „She Decides“ auffordern, ist skandalös. Die Rechtslage in Deutschland ist nämlich klar: Abtreibungen sind rechtswidrioge Handlungen. Die Bundesregierung aufzufordern, Handlungen zu finanzieren, die entsprechend der eigenen Rechtsprechung- inklusive der des Bundesverfassungsgerichts - rechtswidrig sind, ist unfassbar.

Abgesehen davon ist die Initiative der Grünen eine Aufforderung an die Bundesregierung, sich hinsichtlich des Lebensrechts für eine ganz bestimmte ideologische Positionierung zu entscheiden. Der deutsche Staat würde somit aufhören, weltanschaulich neutral zu sein, sondern de facto den Radikalfeminismus als Staatsideologie zu übernehmen. Der Radikalfeminismus stellt die sogenannte „Selbstbestimmung der Frau“ über das Recht auf Leben des Kindes.

Der Aufruf der Grünen ist deshalb absolut inakzeptabel und muss entschlossen bekämpft werden.

Studie: Herz schlägt schon am 16ten Tag nach der Zeugung

Diese Forschungsergebnisse sind sensationell: Das menschliche Herz schlägt schon 16 Tage nach der Zeugung.

Bisherige Vermutung war, dass erst vier Wochen nach der Zeugung das Herz im Embryo zu schlagen beginnt.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass mit der Zeugung ein ganzer Mensch entsteht!

Die Studie führte die „University of Oxford“ in Großbritannien durch.

Eigentlicher Anlass für die Studie war ein besseres Verständnis des menschlichen Herzens um Krankheiten vorbeugen zu können. Die Finanzierung kam von der British Heart Foundation (Britische Herz-Stiftung).

Die Nachricht ist eine Sensation, denn in etlichen Ländern wird den Müttern, die eine Abtreibung erwägen, dass das Herz noch nicht schlägt. Viele meinen dann, das Embryo wäre noch kein „richtiger“ Mensch.

Diese Ergebnisse zeigen noch deutlicher als bislang bekannt, dass der Unterschied zwischen den geborenen und den ungeborenen Menschen sehr gering ist.

Es ist paradox: Die moderne Technologie hilft uns, immer besser das Leben unserer ungeborenen Geschwister kennenzulernen. Gleichzeitig ermöglicht diese Technologie eine Rasterfahndung nach Babys mit Krankheiten, um sie gegebenenfalls abzutreiben.

Wir müssen dafür sorgen, dass diese neuen Erkenntnisse bei vielen bekannt werden.

Können Sie uns dabei helfen?

Sie können folgenden Link an Freunde und Bekannte schicken, damit sie sich der Aktion SOS LEBEN anschließen: http://www.dvck.org/sosunt/

Ich wäre Ihnen auch sehr dankbar, wenn Sie unsere Seite in Facebook "liken" würden: https://www.facebook.com/sosleben/?fref=ts    -    Sie wird ständig mit wichtigen Informationen aktualisiert.

Dienstag, 21. Februar 2017

Frankfurt am Main: 40 Tage für das Leben ab 1. März 2017

Foto: 40daysforlife.com
UPDATE: NEUE TAGESZEITEN: NUR VON 9:00 bis 15:00

Schließe dich an während 40 Tagen Gebet für:

* Die Beendigung von Abtreibungen in Deutschland (in den teilnehmenden Städten).
* Die Heilung der Wunden von Müttern und Vätern, die eine
Abtreibung durchgeführt haben.
* Die Bekehrung des medizinischen Personals, welches Abtreibungen durchführt und für diejenigen, die Abtreibungen gutheißen.

WER KANN TEILNEHMEN: Jeder kann teilnehmen, wann und wie er will
WANN: Die Aktion beginnt am 1. März 2017 (Aschermittwoch) und endet am 8. April
UHRZEITEN: von 9:00 bis 15:00
WIE LANGE: 40 Tage, also in der Fastenzeit
WO: Vor der Pro-Familia-Beratungsstelle Palmengartenstraße 14, 60325 Frankfurt am Main

U-Bahn: U6, U7, Haltestellen Westend oder Bockenheimer Warte


Regional für Frankfurt Info:
40tagefuerdaslebenffm@gmail.com
www.facebook.com/40-Tage-für-das-Leben-Frankfurt-am-Main


Nähere Informationen über die weltweite Aktion:
www.40daysforlife.com

Montag, 20. Februar 2017

Bischof Edward Scharfenberger: Man kann nicht gleichzeitig katholisch und pro-Abtreibung sein

Bischof Scharfenberger. Foto: Bistum Albany
Bischof Edward Scharfenberger von Albany, New York (Vereinigte Staaten) richtete deutliche Worte an die Politiker seines Landes: Man könne nicht katholisch sein und gleichzeitig Abtreibung befürworten.

Konkreter Anlass war die Teilnahme einiger katholischer Politiker an einer Solidaritäts-Kundgebung für die Organisation „Planned Parenthood“.

Diese wird in den Vereinigten Staaten praktisch als Synonym des Abtreibungssystems angesehen. Schätzungen zufolge wird ein Drittel der Abbrüche in ihren Einrichtungen durchgeführt. Zudem tritt Planned Parenthood als Lobbyist auf und verteidigt seit Jahrzehnten öffentlich die ultraliberale Abtreibungspraxis des Landes. Abtreibungen dürfen ohne Angabe von Gründen bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt durchgeführt werden.

An der Kundgebung sprachen sich ein Bundespolitiker, ein Landespolitiker und ein Kommunalpolitiker für die staatliche Subventionierung der Abtreibungsorganisation aus.

Bischof Scharfenberger erklärte, es sei verwirrend, wenn nicht unredlich, dass Politiker für eine derartige Organisation eintreten und ihre Kernaktivität – die Durchführung von Abtreibungen – übersehen.

Planned Parenthood wird mit ca. 500 Millionen US-Dollar subventioniert und ist seit langem ein Ärgernis für die US-amerikanische Lebensrechtsbewegung. Gegenwärtig wird kontrovers über ihre Finanzierung debattiert. Etliche Abgeordnete setzen sich für ein Ende der Subventionierung ein.

Wortlaut der Erklärung: HIER

Samstag, 18. Februar 2017

Lebensrechtler in Deutschland zur Treibjagd freigegeben

Die Lebensrechtler müssen mit ihrer Botchaft des Lebens die moderne Kultur durchfluten. Foto: 1000-Marsch in Münster
Mathias von Gersdorff

In Deutschland ist das Recht auf Leben jedes Menschen von der Zeugung an vom Grundgesetz und etlichen Urteilen des Bundesverfassungsgerichts anerkannt. Abtreibung, also die Tötung ungeborener Menschen, ist rein rechtlich eine „rechtswidrige Handlung“. In einem historischen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht im Jahr 1993 dem Bundestag anbefohlen, dafür zu sorgen, dass die Zahl von Abtreibungen deutlich sinkt: Durch Aufklärungskampagnen, durch finanzielle Hilfen, durch Sensibilisierungskampagnen für das ungeborene Leben etc. etc.

Wer sich schon länger für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einsetzt weiß aber, dass die Praxis ganz anders aussieht. Wenn es um die Verteidigung der rechtlichen Lage der ungeborenen Kinder geht, müssten die Lebensrechtler zu den Helden der Nation erklärt werden.

Doch genau das Gegenteil ist die Realität: Seit Jahren werden Lebensrechtler mit Hass, Hetze und Häme überschüttet.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Sicherheitsmaßnahmen die Polizei treffen muss, damit der 1000-Kreuze-Marsch in Münster stattfinden kann.

Linksradikale Chaoten und Antifa bereiten sich schon Wochen vor der Demo (eigentlich ein Gebetszug), um Blockaden und Störungen zu organisieren. Die Bereitschaftspolizei muss die Lebensrechtler völlig abriegeln, damit sie nicht von den Linksradikalen angerempelt und angepöbelt werden. Dennoch kam es in der Vergangenheit vor, dass man mit Farbe bespritzt wurde, dass die Tonanlage beschädigt wurde, dass man einen Höllenlärm aushalten musste.

Der Hass der linksradikalen Chaoten ist unbeschreiblich. Was sie beachsichtigen ist offensichtlich: Für das Leben darf sich niemand auf offener Straße äußern.

Was in Münster jedes Jahr geschieht, geschieht auch auf den anderen Märschen für das Leben in München, Berlin, Fulda etc.

Diese Art von Konfrontation erleben Lebensrechtler täglich auf allen Gebieten.

Die letzte Verfolgungsaktion geschah gegen Thomas Börner, Chefarzt der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik (EJK) in Dannenberg im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg. Er weigerte sich, Abtreibungen in seiner Abteilung durchzuführen.

Daraufhin brach unter Journalisten und Politikern ein Sturm der Entrüstung aus (ausführlicher Bericht HIER). Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) hat gleich gedroht, den Geldhahn zuzudrehen. Schließlich knickte der Betreiber der Klinik, der schwedische Capio-Konzern, ein und stellte Börner von seiner Arbeit frei.

Dieser Fall ist erschütternd, denn wir beobachten ein absolutes Primat der „Kultur des Todes“ gegenüber der Rechtslage und der Politik.

Für Thomas Börner sprachen zwei wichtige Rechte. Das Grundrecht auf Leben und das Recht, seinem Gewissen folgen zu dürfen. In Deutschland dürfen Ärzte nicht zur Durchführung von Abtreibung gezwungen werden.

Doch das half nichts: Der Druck der Abtreibungslobby obsiegte, obwohl rechtlich der Fall klar war.

Man könnte noch weitere Beispiele anführen, um zu zeigen, wie in Deutschland die Lebensrechtler wie Freiwild behandelt werden. Viele Beispiele aus Politik und Medien ließen sich anführen, doch das soll in einem künftigen Artikel geschehenen.

An den hier angeführten Beispielen wird eines besonders klar: Es reicht nicht, das Recht auf seiner Seite zu haben, wenn die moderne Kultur – der Zeitgeist – zum großen Teil in den Händen der Abtreibungslobby ist.

Für das Lebensrecht kann es nur heißen, die moderne Kultur zurück zu gewinnen und sie mit der Botschaft des Lebens zu durchfluten.

© Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung