Donnerstag, 18. Oktober 2018

Geschlechtsselektion durch Abtreibung breitet sich aus


Pilar von Oldenburg

Die wichtigste Nachricht der letzten Tage bezüglich des Rechts auf Leben ist diese:

Auch in Österreich wird Geschlechtsselektion durch Abtreibungen betrieben! (Quelle: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1687052/gynaekologe-geschlechts-bedingte-abtreibungen-auch-in-oesterreich)

Und wenn das in Österreich passiert, so passiert das auch in Deutschland.

Das bedeutet: Mädchen werden abgetrieben, weil sich die Eltern Jungs wünschen.

Haben Sie einen Aufschrei gehört? Gab es Proteste seitens wichtiger Politiker? Haben Feministinnen den Medien gesagt, das müsse schnell unterbunden werden?

Nein, denn Sie waren damit beschäftigt, gegen den Werbeverbot für Abtreibungen zu wettern und die Streichung des § 219a StGB (Werbeverbot) zu fordern.

Zu dem makabren Folgen der Abtreibung gehört eben die Weigerung, die Realität zu sehen:

Geschlechtsselektion durch Abtreibung ist nicht nur eine schlimme Diskriminierung, sondern auch das Offensichtliche, dass Abtreibung falsch ist. 

Feministinnen und Abtreibungsaktivisten sind aber dermaßen in ihren ideologischen Scheuklappen gefangen, dass sie diese banale Tatsache nicht sehen wollen.

Denn dann müssten sie sich gegen Abtreibungen aussprechen.

Umso lauter müssen wir werden, denn wir sind nämlich die Stimme der ungeborenen Kinder.

Viele haben sich schon an unseren beiden aktuellen Aktionen beteiligt.

Werden Sie auch mit Ihrer Unterschrift oder durch Verbreiten an Freunde und Verwandte aktiv.

Helfen Sie uns, viele Unterschriften für unseren Appell an die Generalsekretärin der CDU, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, zu sammeln:

https://www.dvck.org/unsere-kampagnen/appell-kramp-karrenbauer/

Für eine C-Partei muss nämlich gelten: Das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder gehört auf den ersten Platz christlicher Politik!

Zurzeit agitiert eine Allianz von fanatischen Abtreibungsaktivisten und Politikern aus dem linken Spektrum lautstark gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder und wird dabei von mächtigen Medien unterstützt.

Diese Gruppen bilden aber eine radikale Minderheit.

Es ist endlich Zeit, dass die C-Politiker ihr betretenes Schweigen beenden und laut rufen:

Alle Menschen besitzen ein Recht auf Leben von der Zeugung an!

Erinnern wir die C-Politiker an ihre Pflicht, sich für das Grundrecht auf Leben einzusetzen.

Unterschreiben Sie bitte unsere Petition an die Generalsekretärin der CDU, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer und verbreiten Sie sie an Freunde und Verwandte.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Das Wichtigste der Woche (8. - 14. Oktober)

Wichtiger Hinweis: Diese Berichte sind nicht immer ausgewogen. Manchmal sind sie sogar voller Hetze gegen das Lebensrecht. Sinn und Zweck dieser Zusammenstellung ist den aktuellen Zustand der Debatte um das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu zeigen. Dazu gehören auch hetzerische Medienartikel und Berichte fanatischer Abtreibungsaktivisten.

Ihre Tochter hat das Down Syndrom – so will sie anderen Eltern Mut machen


Streit über Abtreibungsparagrafen geht in neue Runde

Streit über Abtreibungs­paragrafen geht in neue Runde


Papst Franziskus: Abtreibung ist wie "Auftragsmörder" bestellen


Video: Papst: Papst vergleicht Abtreibung mit Auftragsmord


Franziskus über Abtreibung: Das ist, als würde man einen Killer bezahlen


Ärztin scheitert vor Gericht


Ärztin Kristina Hänel steht wieder vor Gericht

Abtreibungsärztin mit Berufungsverfahren gescheitert



Giffey fordert nach Abtreibungsurteil Reform des Paragraphen 219a

Ärztin soll Urteil wie "Ehrentitel" tragen

Justizministerin Barley will Paragraf 219a neu regeln

Zäher Kampf für Frauen in Not


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Union muss offensiv für das Lebensrecht eintreten

Pilar von Oldenburg

Der Angriff auf das Recht auf Leben ist in den letzten Jahren weltweit dramatisch angestiegen.

Auch in Deutschland ist dieser Angriff deutlich:

* Die Zahl der Abtreibungen im ersten Quartal 2018 ist um 2,2 Prozent im Vergleich zu 2017 gestiegen. Es ist zudem der zweite Anstieg, denn schon die Zahlen von 2017 lagen höher als die Zahlen von 2016.
* Über diese menschliche und ethische Katastrophe haben die Medien kaum berichtet.
* Der Terror und die Hetze gegen Lebensrechtler durch radikale und fanatische Abtreibungsaktivisten verschärfen sich zunehmend. Allein am 8. März 2018 (internationaler Frauentag) erlitten mindestens sechs Lebensrechtsgruppen Angriffe, darunter das Büro unserer Aktion SOS LEBEN.
Diese radikalen Abtreibungsaktivisten haben es vermocht, Politiker von SPD, Grünen und Linken zu beeinflussen, die das Werbeverbot für Abtreibungen abschaffen wollen.
Angesichts dieses düsteren Panoramas ist unverständlich, wieso sich die Union in der Öffentlichkeit hinsichtlich des Themas Lebensrecht dermaßen zurückhalten.
Das muss endlich ein Ende haben: Die Union muss in der Öffentlichkeit das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder offensiv verteidigen.

Deshalb bitte ich Sie, unseren Appell an die Generalsekretärin der CDU, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, zu unterschreiben (HIER KLICKEN).

Was das Recht auf Leben betrifft, befinden wir uns in folgender Situation:

Eine Allianz von fanatischen Abtreibungsaktivisten und Politikern aus dem linken Spektrum agitiert stets gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder und wird dabei von mächtigen Medien unterstützt.

Auf der Seite der ungeborenen Kinder stehen die Lebensrechtler, die bestenfalls mit einer verängstigten und halbherzigen Hilfe seitens von C-Politikern und Kirchen rechnen können.

Wohlgemerkt: Die Allianz der Abtreibungsbefürworter repräsentiert mitnichten die Mehrheit der Bevölkerung!

Doch weil die Abtreibungslobby permanent aktiv ist und ihre Agitation in grotesker Weise von den Medien übertrieben wird, höhlt sie mit der Zeit das Recht auf Leben aus.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir mit Entschlossenheit und Selbstbewusstsein für das Recht auf Leben immer aktiv bleiben sind:

Bitte unterstützen Sie unseren Appell mit Ihrer Unterschrift (HIER KLICKEN).

Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland eine Lobby am Werk ist, die immerfort in der Öffentlichkeit gegen das Lebensrecht der Kinder agitiert, muss festgestellt werden:

Wer schweigt, unterstützt das Töten von Kindern.

Er macht sich mitschuldig, vergleichbar dem Fall, dass ein Taschendieb vor den Augen aller andere beklaut, doch niemand es wagt, Alarm zu rufen bzw. einzuschreiten.

Es ist endlich Zeit, dass die wahren C-Politiker ihr betretenes Schweigen beenden und laut rufen:

Alle Menschen besitzen ein Recht auf Leben von der Zeugung an und Abtreibung ist auch nach der letzten Novelle des § 218 StGB rechtswidrig (gleichwohl gegenüber früher straffrei).

Erinnern wir die C-Politiker auf ihre Pflicht, sich für das Grundrecht auf Leben einzusetzen.

Unterschreiben Sie bitte unsere Petition an die Generalsekretärin der CDU, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer.

In den vergangenen Monaten haben sich CDU wie auch CSU bemüht, der christlichen Basis zu zeigen, dass sie das „C“ für wichtig halten.

Nun sollen den Worten Taten folgen, insbesondere im Hinblick auf den CDU-Bundesparteitag Anfang Dezember.

Wir werden in den nächsten Wochen ständig aktiv sein und von der Union konkrete Schritte zur Verbesserung des Lebensrechtes in Deutschland fordern.

Insbesondere werden wir von CDU/CSU fordern, dass sie der Abtreibungslobby die Stirn bietet.

Nehmen Sie bitte an dieser Aktion teil und unterschreiben Sie unseren Appell an Frau Annegret Kramp-Karrenbauer (HIER KLICKEN).

Dienstag, 2. Oktober 2018

Mahnwachen vor Pro Familia in Frankfurt: Ordnungsamt lehnt Bannmeile ab

Mathias von Gersdorff

Der Frankfurter Ordnungsdezernent, Markus Frank (CDU), lehnt aus rechtlichen Gründen die Errichtung einer Bannmeile von 150 Metern um die Beratungsstelle von Pro Familia ab.

Seit dem 26. September 2018 organisiert die international tätige Organisation „40 Days for Life“ (in Zusammenarbeit mit dem Verein „Helfer für Gottes kostbare Kinder“) eine Gebetsaktion vor der Beratungsstelle von Pro Familia im Frankfurter Westend. Die Aktion strebt einen Gesinnungswandel hinsichtlich der Wertschätzung des Lebens ungeborener Kinder und ein Ende der Abtreibung an.

Dagegen hat sich ein feministisches Bündnis gebildet, das eine Bannmeile von 150 Metern Abstand zur Beratungsstelle fordert. Das Ansinnen wurde im Stadtparlament von SPD, Grünen, LINKE und einigen Splitterparteien unterstützt.

So fand sich am vergangenen Freitag (28. September) eine Mehrheit, die die Schaffung einer solchen Bannmeile fordert. CDU, AfD und „Bürger für Frankfurt“ votierten gegen die Bannmeile.

Es war den Stadtverordneten allerdings von vornherein klar, dass die rechtlichen Bedingungen kaum vorhanden sind. Etliche Urteile höchster Gerichte verbieten ausdrücklich die Bildung von Bannmeilen in solchen Situationen. (Siehe: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/2018/09/trotz-klarer-rechtslage-frankfurter.html)

Dieser Argumentation schloss sich der Frankfurter Ordnungsdezernent, Markus Frank (CDU), an: Es gibt in diesem Fall keine Handhabe, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit einzuschränken.

Inzwischen liegt sogar ein nagelneuer Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vor, das über einen identischen Fall in Pforzheim geurteilt hat. Die Richter erklärten: „Die Versammlung hat vielmehr das Recht unter den geltenden Auflagen vor der Beratungsstelle abgehalten zu werden.“  Aufgrund der Aussichtslosigkeit zog die dortige Niederlassung von Pro Familia ihren Antrag zur Schaffung einer Bannmeile zurück.

Ein älteres Urteil aus Freiburg i. Br., in welchem eine Bannmeile beschlossen wurde, findet im Falle Frankfurts keine Anwendung: Die Beter von „40 Tage für das Leben“ haben laut Frank erklärt, auf ein Ansprechen der Besucher der Beratungsstelle und auf das Austeilen von Informationsmaterial zu verzichten. Sie wollen lediglich beten. Zudem hat sich „40 Tage für das Leben“ freiwillig bereit erklärt, in einem Abstand von 40 Metern zum Eingang der Beratungsstelle zu stehen.

Die Frankfurter Polizei bestätigte, dass die Beter von „40 Tage für das Leben“ die Besucher der Beratungsstelle nicht ansprechen.

Die Entscheidung des Ordnungsdezernenten wurde scharf von der FDP kritisiert. Die FDP hatte im Stadtverordnetenhaus den Antrag gestellt, eine Bannmeile zu errichten. Uwe Schulz, rechtspolitischer Sprecher der FDP, nannte die Entscheidung Franks ein Zeugnis einer „beispiellosen politischen Ignoranz“.

Die FDP steht allerdings für ihr Vorgehen gegen die Gebetsaktion in der Kritik. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt in der heutigen Ausgabe: „Handeln nach dem Motto, gesellschaftspolitischen Zielen dürften kleinliche rechtsstaatliche Bedenken nicht im Wege stehen, denn >Not kennt kein Gebot<, hat schon genug Unheil angerichtet. Gerade Liberale sollten das wissen, bei anderen kritisieren sie es auch.“

Auch die „Bürger für Frankfurt“ kritisierten die FDP scharf: „Aus Sicht der Bürger Für Frankfurt BFF im Römer ist es  mehr als erstaunlich, dass ausgerechnet die FDP-Fraktion im Römer, deren Partei in ihrem Bundesprogramm Respekt vor den Grundrechten, dem Rechtsstaat und seinen Gesetzen einfordert, mit ihrer Initiative einen offenkundig rechtswidrigen Beschluss des Stadtparlaments erwirkt.“

Nun könnte Frankfurts Oberbürgermeister, Peter Feldmann (SPD), seine „Richtlinienkompetenz“ anwenden und die Errichtung einer Bannmeile anbefehlen. Bislang hat er sich zum Fall nicht geäußert. Ob er sich aber angesichts der eindeutigen Rechtslage dazu bewegen lässt, ist zweifelhaft.

Die Abtreibungsaktivisten haben jedenfalls schon angekündigt, bis zum Ende der Mahnwachen am 4. November an den Werktagen in der Mittagszeit Gegendemonstrationen durchführen zu wollen.