Samstag, 4. November 2017

Unsere Strategie für das Lebensrecht

Pilar Herzogin von Oldenburg

Am vergangenen Donnerstag  – Allerseelen – gehen auf der ganzen Welt Menschen scharenweise zu den Friedhöfen und gedenken ihrer lieben Verstorbenen.

Sie schmücken ihre Gräber mit Blumen und Kerzen, sie beten für sie und erinnern sich an die Zeit, die sie gemeinsam verbracht haben.

In den Herzen der Angehörigen, Freunde und Bekannten bleibt die Erinnerung an die Verstorbenen wach.

Ich möchte Sie jetzt einladen, eine Minute an die vielen ungeborenen Kinder zu denken, die nicht das Licht der Welt erblickt haben, weil sie durch eine Abtreibung getötet wurden.

Diese Kinder sind ja keine Fremden, wie von einem anderen Planeten.

Nein, diese Kinder sind unsere Mitmenschen und sie hätten unsere Freunde, Verwandte oder Mitarbeiter werden können.

Sie sind also Menschen, die uns nahe sind, obwohl wir sie nie gesehen haben, obwohl sie in aller Anonymität getötet und "entsorgt" wurden, damit sie schnell "verschwinden" und unsichtbar werden.

Über den Tod dieser Kinder versucht die "Kultur des Todes" eine Friedhofsruhe auszubreiten.

Doch diese Friedhofsruhe stören wir, indem wir die ungeborenen Kinder sichtbar machen und ihnen eine Stimme geben.

Diese Friedhofsruhe stört denn auch das menschliche Gewissen, das immerfort ruft: Was in den Städten Deutschlands passiert, ist Unrecht.

Deswegen ist die Strategie von SOS LEBEN: Die ungeborenen Kinder sichtbar machen.

Und wir werden diesen Kampf gewinnen, denn die Zahl von Menschen, die bereit ist, für das Leben der ungeborenen Kinder einzutreten, steigt von Tag zu Tag.

Dieses Jahr fanden beispielsweise in Frankfurt am Main – keine Stadt, die für ihre große Frömmigkeit bekannt ist - zwei Gebetsaktionen vor der Beratungsstelle von Pro Familia statt (genauer gesagt: die zweite Aktion endet an diesem Sonntag, also am 5. November)

Diese Gebetsaktionen dauern 40 Tage und zwischen 9:00 bis 15:00 wechseln sich Lebensrechtler ab, die für das Leben der ungeborenen Kinder in der Öffentlichkeit Zeugnis ablegen wollen.

Unsere Seite in Facebook (https://www.facebook.com/sosleben/) wächst und wächst und ist auch zu einer wichtigen Stelle des Austausches für Lebensrechtler geworden.

Dort findet man Zeugnisse wie: "Menschen mit Behinderung sind die besten Freunde und Kameraden, sie sind ein Leben treu und verletzen dich nie." 

Oder: "Die Kinder sind so liebenswerte Menschen! Ich möchte nicht in Zukunft auf sie verzichten müssen, weil sie vorher ausgemerzt wurden. Wenn eine Frau samt Familie in Erwartung ist mit einem Down-Syndrom Kind, schlage ich vor erstmal diese Menschen kennen zu lernen und dann eine Entscheidung zu treffen! Die Entscheidung wird gegen eine Abtreibung sein, da bin ich sicher!!!"

Manche äußern ihre Sorgen: "Kinder waren für mich nie ein Unglück, sondern eine Bereicherung des Lebens. Aber in der heutigen Zeit muss man sich Kinder schon fast leisten können, außerdem ist die Lage in der Politischen Welt so unstabil das ich es mir auch überlegen würde ob ich ein Kind in diese Welt setzen will."

Die allgemeine Stimmung ist eindeutig für das Leben: Abtreibung wird als ein unermessliches Unglück empfunden, auch von vielen Frauen, die abgetrieben haben.

Das spüren auch die Abtreibungsaktivisten selbst und werden immer aggressiver.

Die oben genannte Gebetsaktion wurde von Linksradikalen und von Satanisten angegriffen.

Im ihrem Buch "Deutschland treibt sich ab" beklagt die  Abtreibungslobby, dass SOS Leben im Internet besonders aktiv ist: "Besonders aktiv auf dem Feld ist die Aktion SOS LEBEN der DVCK, […] Die DVCK ist auch auf europäischer Ebene aktiv."

Im Buch "§ 218 – feministische Perspektiven auf die Abtreibungsdebatten" schildert Katja Krolzik-Mattei, wie die Abtreibungsaktivisten zunehmend in Apathie und Perspektivlosigkeit verfallen.

Ich bin völlig überzeugt: Wir sind dabei die Herzen für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder zu gewinnen.

Unsere Stärke liegt in unserer Ausdauer und unserer Liebe zu den Ungeborenen.

Unsere Stärke liegt darin, dass wir für eine gerechte Sache kämpfen, weshalb wir stets mit der Hilfe Gottes rechnen können.

Unsere Stärke liegt auch in der Zahl von Menschen, die wir bewegen können, sich für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einzusetzen.

Deshalb möchte ich in diesem Brief eine Bitte an Sie richten: 

Helfen Sie uns zu wachsen und senden Sie diesen Link an Ihre Freunde und Bekannte: 

https://www.dvck.org/sosunt/

Damit tun Sie in zweifacher Weise ein gutes Werk für die ungeborenen Kinder:

1. Sie stärken unsere Aktion SOS LEBEN und damit die Stimme und die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder in unserer Gesellschaft.

2. Sie geben Zeugnis bei Ihren Freunden und Bekannten für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder.

Im Vertrauen möchte ich Ihnen etwas Persönliches sagen:
Bevor ich zu Gebets- und sonstige Pro-Life-Aktionen auf der Straße gehe, frage ich mich manchmal, ob daas alles überhaupt Sinn macht, ob man die Zeit nicht damit verschwendet.

Doch immer nachdem ich mich aufgerafft habe, hinzugehen, habe ich das Gefühl: Ja, ich habe das Richtige getan.

Dasselbe gilt, wenn ich andere auf das Thema Lebensrecht und Abtreibung anspreche.

Sie können sich denken, dass das nicht immer die angenehmsten Gespräche sind.

Doch ich habe keinen Zweifel:

Es ist richtig, dass ich die ungeborenen Kinder ins Gespräch bringe.

Deshalb bitte ich Sie mit voller Überzeugung: 

Helfen Sie uns, größer zu werden und verbreiten Sie diesen Link unter Freunden und Bekannten, damit sie sich in die Liste der Teilnehmer von SOS LEBEN eintragen können:

https://www.dvck.org/sosunt/

Weitere Informationen und aktuelle Aktionen finden Sie unter https://www.dvck.org/ .

Verbreiten wir die Botschaft des Lebens - für eine Kultur des Lebens!

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