Dienstag, 7. März 2017

Internationaler Todes-Fonds sammelt 181 Mio. für Abtreibungen in Afrika, Asien

Können nicht mit der Großzügigkeit der Niederlande oder Bill Gates rechnen: Lebensrechtler vor einer Beratungsstelle von Pro Familia in Frankfurt am Main
Pilar Herzogin von Oldenburg

Wenn es um das Töten von ungeborenen Kindern gehrt, scheint Geld keine Rolle zu spielen:

181 Millionen Euro brachte eine Spendenaktion für den internationalen Fonds „She Decides“ ein.

Die Sammelaktion wurde von den Regierungen Belgiens und der Niederlande mit Unterstützung Schwedens, Dänemark Kanadas organisiert. Sie sehen Abtreibung offenbar als eine Art europäisches Exportprodukt.

Die Niederlande, Dänemark und Belgien sagten in Brüssel je zehn Millionen Euro zu, Kanada 20 Millionen und die Regierung Schwedens 21 Millionen.

Es gab aber auch private Sponsoren, wie etwa die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates, die 20 Millionen beisteuerte. Idea berichtet sogar von einem anonymen Gönner, der 48 Millionen spendete.

Deutschland hat sich erfreulicherweise nicht beteiligt.

Doch der Bundesrat hat der Bundesregierung die Teilnahme angeregt. Ein Skandal: In Deutschland sind Abtreibungen nach wie vor rechtswidrige Handlungen. Dass Politiker – vorwiegend der Grünen – der Auffassung sind, Deutschland solle Handlungen, die hierzulande als rechtswidrig eingestuft werden, finanzieren, zeigt die Respektlosigkeit gegenüber dem hiesigen Rechtssystem.

Konkreter Anlass für die Aktion ist der Ausfall von US-amerikanischen Fördermitteln für Abtreibung aufgrund eines Erlasses von Präsident Donald Trump. Er kehrte zur sog. „Mexico City Policy“ von Präsident Ronald Reagan zurück, die keine staatlichen Subventionen für Organisationen vorsah, die Abtreibungen im Ausland finanzierten.

Ich möchte vor allem zwei Aspekte der Spendenaktion betonen:

Für die Verbreitung der „Kultur des Todes“ gibt es immer finanzielle Mittel in Hülle und Fülle. Lebensrechtler können nur davon träumen, einfach einmal 181 Millionen Euro zu bekommen. „She Decides“ hat dafür nicht großartig werben zu müssen. Ein Paar Telefonate der zuständigen Minister reichten, um an einem Tag diese Summe zu erhalten.

Hiermit offenbart die Abtreibungslobby, dass sie der Auffassung ist, die Abtreibungsmentalität wie eine Religion in die gesamte Welt tragen zu müssen. Ob die Afrikaner überhaupt wollen, dass internationale Organisationen bei ihnen die Tötung von ungeborenen Kindern fördern, scheint völlig unerheblich zu sein. Die Präsidentin der christlichen Initiative „Culture of life Africa“ (Kultur des Lebens Afrika), Obianuju Ekeocha (Canterbury/England) stellte fest, die staatliche Sammelaktion sei „eine Form von neuem Kolonialismus. Das ist kultureller Imperialismus, das ist die Diktatur des Mäzens.“

Sie sehen selbst: Wir kämpfen gegen einen starken Feind, der entschlossen ist, die Ungerechtigkeit und eine Tötungsmentalität zu verbreiten.


Helfen Sie uns, viele Mitstreiter für unsere neue Initiative zum Schutz der Down-Kinder zu gewinnen. Bitte senden Sie diesen Link mit unserer neuen Petition an Freunde und Verwandte, damit die Zahl derer, die sich aktiv für das Recht auf Leben der schwächsten in unserer Gesellschaft, stetig steigt: https://www.dvck.org/stoppt-das-t%C3%B6ten-von-down-kindern/

Danke!

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